DSC Arminia Bielefeld -

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Di., 28.01.2020 18:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld
VfL Bochum 1848

DSC Arminia Bielefeld2:0VfL Bochum 1848

Abpfiff

1:0
27. Andreas Voglsammer

1. Cedric Brunner

22. Reinhold Yabo

31. Patrick Fabian

44. Chung-Yong Lee

45. Cristian Gamboa

45.+5 Saulo Decarli

2:0
90.+3 Fabian Klos

50. Manuel Prietl

53. Florian Hartherz

55. Robert Tesche

83. Manuel Riemann

84. Manuel Riemann

89. Anthony Losilla

90.+6 Joan Simun Edmundsson

62. Tom Weilandt für Robert Tesche

63. Joan Simun Edmundsson für Reinhold Yabo

69. Simon Zoller für Chung-Yong Lee

78. Manuel Wintzheimer für Cristian Gamboa

85. Fabian Kunze für Jonathan Clauss

90.+4 Cebio Soukou für Marcel Hartel

Tore

27. 1:0 Andreas Voglsammer

90.+3 2:0 Fabian Klos

Karten

1. Cedric Brunner

22. Reinhold Yabo

31. Patrick Fabian

44. Chung-Yong Lee

45. Cristian Gamboa

45.+5 Saulo Decarli

50. Manuel Prietl

53. Florian Hartherz

55. Robert Tesche

83. Manuel Riemann

84. Manuel Riemann

89. Anthony Losilla

90.+6 Joan Simun Edmundsson

Auswechselungen

62. Tom Weilandt
Robert Tesche

63. Joan Simun Edmundsson
Reinhold Yabo

69. Simon Zoller
Chung-Yong Lee

78. Manuel Wintzheimer
Cristian Gamboa

85. Fabian Kunze
Jonathan Clauss

90.+4 Cebio Soukou
Marcel Hartel

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

“Leg godt”, Arminia

Sie begleiten die Kindheit vieler Menschen – LEGO-Steine sind ein weltweit bekanntes Spielzeug. Am 28. Januar 1958 erfolgte die Patentanmeldung für die typische Bauweise der bunten Kunststoffklötzchen. Aus diesem Grund gilt dieses Datum als internationaler LEGO-Tag. Mit fleißiger Arbeit wird ein Stein auf den anderen gebaut und es können wahre Kunstwerke entstehen. Das wird auch die Aufgabe von Arminia Bielefeld, wenn am kommenden Dienstag, jenem internationalen LEGO-Tag, der VfL Bochum zu Gast in der SchücoArena ist.

Die Wintervorbereitung hat der Verein aus dem Ruhrgebiet wie der DSC mit einem Trainingslager in Spanien genutzt. Der einwöchige Aufenthalt in Jerez de la Frontera im Süden des Landes soll für den VfL der Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde sein. In den beiden Testspielen dort gelang den Bochumern ein 2:0-Sieg gegen den amtierenden ungarischen Vizemeister MOL Fehérvár FC sowie ein 1:1-Unentschieden gegen Dinamo Bukarest, 18-facher Meister Rumäniens.

Apropos Punkteteilung. Mit dieser kennt sich der VfL bestens aus – ganze acht Mal trennten sich die Bochumer in der Hinrunde Unentschieden von ihren Kontrahenten (bei vier Siegen und sechs Niederlagen). Cheftrainer Thomas Reis übernahm das Ruder an der Castroper Straße am 06. September 2019, nachdem Robin Dutt bereits nach den ersten vier Spieltagen entlassen wurde. Zuletzt zeichnete sich ein leichter Aufwärtstrend ab: Aus den letzten sieben Duellen vor der Winterpause holten die Blau-Weißen elf Punkte. Der Jahresabschluss am 22.12. ging jedoch mit 2:3 gegen Jahn Regensburg verloren.

Die aktuelle Transferphase hat Bochum bereits genutzt und sich mit dem offensiven Mittelfeldspieler Robert Zulj verstärkt. Der 27-jährige Österreicher kam von der TSG 1899 Hoffenheim und könnte ein wichtiger Baustein werden, um die Offensive spielerisch zu beleben. Allerdings musste der Verein auch einen Abgang hinnehmen: den 21-jährigen Görkem Saglam, ebenfalls offensiver Mittelfeldspieler, zog es in die Niederlande zu Willem II Tilburg. Zum Auftakt bei Arminia muss Reis außerdem auf Ulrich Bapoh (Kreuzbandriss) verzichten.

Im bisherigen Saisonverlauf des Zweitligisten war bezüglich der Anzahl eingesetzter Spieler wenig bunte Auswahl zu sehen. Während St. Pauli diese Statistik ligaintern mit 33 Kickern deutlich anführt, brachte Reis nur 21 verschiedene Spieler ins Spiel und vertraute damit größtenteils seinen eingespielten Akteuren. „Eingespielt“ sind auch die Legosteine, da diese seit dem Entwurf aus dem Jahr 1958 nicht verändert wurden. Sie sind heute noch genauso groß wie früher und dies soll auch so bleiben – so will der Hersteller sicherstellen, dass auch in Zukunft alle Teile zueinander kompatibel sind. Als miteinander kompatibel darf zweifelsohne das Bochumer Duo Silvère Ganvoula und Danny Blum beschrieben werden, die mit jeweils 15 Scorerpunkten zwei sehr wichtige Stützen der Bochumer Elf sind.

Jener Ganvoula sorgte beim turbulenten Hinspiel (3:3) für den wichtigen 2:2-Ausgleichstreffer. Der VfL wird auf eine ähnlich effektive Offensive hoffen, um die Auswärtsbilanz von fünf Punkten aus acht Auswärtsspielen zu verbessern. Das Wort Lego leitet sich übrigens vom dänischen “leg godt” (“spiel gut”) ab. Wer wird im ersten Ligaspiel des neuen Jahres besser spielen und Stein auf Stein bauen, um das Kunstwerk eines Sieges zu vollbringen? Am Dienstag, gegen 20:20 Uhr, weiß man mehr.

Auf ArminiaClubTV hat Amos Pieper im Vorfeld der Partie in unserem T1-Bulli Platz genommen – Stadt, Land, Bus:

 

Aufschlag, Arminia

Am 27. Januar 1991 gewann ein gewisser Boris Becker die Australian Open und schrieb damit Geschichte. Durch den Sieg in “Down Under” wurde Becker die erste deutsche Nummer 1 der Tennisweltrangliste. Am Dienstagabend duellieren sich Arminia und der VfL Bochum in der SchücoArena (18:30 Uhr), um im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres zu gucken, wer im deutschen Unterhaus die Nummer eins in Westfalen ist. 29 Jahre nach dem Titelgewinn Beckers trafen sich Cheftrainer Uwe Neuhaus und Amos Pieper mit den Medienvertretern, um über das Spiel gegen den VfL zu sprechen.

Neuhaus fasste die gut dreiwöchige Wintervorbereitung seines Teams positiv zusammen: “Die Trainingsbedingungen waren perfekt. Wir haben die letzten Dinge, die in den Testspielen aufgetaucht sind, abgearbeitet und gehen gut vorbereitet in das Duell.” Das erste Spiel nach der Winterpause sei immer schwierig – es sei offen, wie man ins Spiel käme und wie gut die Mannschaft wirklich drauf sei: “Wer Bochum kennt, weiß, dass der VfL eine gute Mannschaft hat, die lediglich einen schlechten Saisonstart hatte. Die Pause kam ihnen sicherlich gelegen. Sie haben sich personell noch verstärkt und konnten viel für die restlichen Spiele vorbereiten.”

Innenverteidiger Amos Pieper weiß, wie gefährlich die Bochumer Offensive um Silvére Ganvoula und Danny Blum sein kann: “Die beiden bringen hohes Tempo mit, sind gut im Abschluss. Das müssen wir in den Griff bekommen, aber wir sind gut vorbereitet.” Der 22-Jährige sprach ebenfalls von einer guten Vorbereitung mit hilfreichen Testspielen und freute sich vor allem, “dass es wieder los geht”.

Dass Stefan Ortega Moreno kürzlich seinen Vertrag beim DSC verlängerte, stimmte Neuhaus sehr zufrieden: “Es ist befreiend, dass die Diskussionen jetzt vom Tisch sind.” Mit der Verpflichtung des schwedischen Nationaltorhüters Oscar Linnér sei das Niveau der Torhüter bei den Trainingseinheiten laut Neuhaus gestiegen: “Sie haben sich gegenseitig hoch gepusht. Die gesamte Mannschaft nimmt den Konkurrenzkampf gut an.”

Der Konkurrent Boris Beckers in einem spannenden Australian Open-Finale war am 27. Januar 1991 übrigens niemand Geringeres als Ivan Lendl. Der führte nach einem einseitigen Satz schnell mit 1:0, doch Becker schaffte es, die Sätze zwei, drei und vier (jeweils 6:4) für sich zu entscheiden und setzte sich damit gegen den Tschechen durch.

Ähnlich verlief das letzte Aufeinandertreffen des DSC mit dem VfL Bochum in der SchücoArena – Bochum lag mit 1:0 in Front, ehe Arminia durch Tore von Andreas Voglsammer, Fabian Klos und Jonathan Clauss das Spiel drehte und 3:1 gewann. Den Breakball konnte Arminia damals also gekonnt abwehren – ob der DSC auch am Dienstagabend sein Aufschlagsspiel durchbringt?

Die ganze Pressekonferenz vor dem Spiel findet ihr auf Arminia Club TV:

Berichterstattung  DSC –VfL Bochum

Das Warten hat ein Ende, es geht wieder los. Und wie! Wir empfangen den VfL Bochum zum Westfalenduell und schmeißen dafür das Flutlicht an. Dienstagabend (18:30 Uhr) ist es soweit – Heimspiel, SchücoArena. Die Vorfreude ist riesig und sind zuversichtlich, auch für das Heimspiel gegen den VfL die 20.000er-Marke bei den Zuschauern zu knacken. Ihr könnt leider nicht vorbeikommen, wollt die Partie gegen Bochum aber trotzdem so nah wie möglich verfolgen? Folgende Alternativen hätten wir für euch:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live.
  • Die Highlights der Partie werden ca. eine Stunde nach Schlusspfiff auf DAZN verfügbar sein.

Respekt, Arminia!

Astreiner Auftakt, Arminia! Wie in das Jahr 2019 (2:0 gegen den HSV) ist der DSC Arminia Bielefeld auch in 2020 mit einem 2:0 (1:0)-Heimsieg gestartet. Dank einer kämpferisch einwandfreien und willensstarken Vorstellung wurde der VfL Bochum in der SchücoArena in die Knie gezwungen. Hinten ein fehlerfreies Duo mit Amos Pieper und Joakim Nilsson, vorne ein treffsicheres Tandem Fabian Klos (90.+3) und Andreas Voglsammer (27.) – das waren schon 2 x 2 Pluspunkte für den Deutschen Sportclub an diesem Abend.

Besonders im ersten Durchgang stand der Kampf um einen guten Start in die restliche Rückrunde der 2. Liga im Vordergrund. Bochum beteiligte sich zunächst durchaus mutig an der Partie, konnte aber ebenso wie die Mannschaft von Cheftrainer Uwe Neuhaus wenig Gefahr vor dem gegnerischen Tor beschwören. Nach einem Latten-Tupfer durch Jonathan Clauss‘ abgerutschte Flanke (18.) brachte der erste klare Torschuss auch gleich die 1:0-Führung für unsere Elf.

Eine Freistoß-Flanke von Marcel Hartel köpfte Pieper ins Zentrum, wo die Gäste die Kugel nicht klären konnten: Andreas Voglsammer reagierte blitzschnell und donnerte das Runde dorthin, wo es hingehörte – nämlich ins Netz, 1:0 (27.)!

Ordentlich Farbe ins Spiel brachte Schiedsrichter Robert Kempter, der die Karten schneller zog als Comic-Cowboy Lucky Luke seine Kanone. Gleich sechs Gelbe gab es im ersten Durchgang, und auch nach dem Seitentausch saß der Karton in der rechten Hosentasche des Unparteiischen locker.

Im zweiten Durchgang wurde der DSC Arminia dominanter und bestimmte das Spielgeschehen. Bochum blieb nach der Pause harmlos und ohne Torschuss, da die Neuhaus-Elf jeden Konteransatz im Keim erstickten. Auf der anderen Seite drängte unsere Mannschaft auf den zweiten Treffer. Clauss‘ flacher Rechtsschuss zwang VfL-Schlussmann Manuel Riemann zur Parade (53.), danach zielten Voglsammer (58.) und erneut Clauss (63.) ebenso vorbei wie der für Reinhold Yabo eingewechselte Joan Simun Edmundsson (68.).

Der DSC blieb am Drücker, doch die Schussversuche von Voglsammer (66.) und Klos (79.) flogen über den Bochumer Kasten. Dann wurde es wieder farbig: VfL-Keeper Manuel Riemann sah innerhalb von Sekunden wegen Meckerns und einer unsportlichen Geste gegenüber dem Schiedsrichter die Gelb-Rote Karte (84.), so dass Feldspieler Vitaly Janelt zwischen die Pfosten musste. Bochum hatte zu diesem Zeitpunkt nämlich schon dreimal ausgewechselt.

Der gelernte Mittelfeldspieler gab alles in der neuen Rolle, hatte aber beim satten Flachschuss von Fabian Klos, der zum 2:0-Endstand einschlug (90.+3) keine Chance. Damit war der Deckel für den DSC endgültig drauf und der Start in das Fußballjahr 2020 geglückt.

 

Stimmen zum Spiel

Das war heute ein wichtiger Sieg. Es war windig, Bochum hat viele lange Bälle gespielt, aber wir haben es sicher verteidigt. Gerade in der zweiten Hälfte haben wir die Partie gut kontrolliert. Jeder wusste, worum es heute geht und wir wollten oben bleiben – schließlich ist jeder Punkt sehr wichtig.

Joakim Nilsson

Es war wichtig, den Führungstreffer zu erzielen. Das hat uns extrem gut getan. Zu Beginn hatten wir nicht die zwingenden Torchancen und haben es teilweise nicht zielgerichtet zu Ende gespielt. Dass die Automatismen im ersten Spiel nicht von Anfang an da sind, dürfte auch klar sein, aber daran arbeiten wir hart. Wir standen defensiv sehr gut und haben nichts anbrennen lassen – dickes Lob an die gesamte Mannschaft. Der Sieg tut uns gut, jetzt wollen wir weitermachen, am besten schon am Freitag in Aue. Es ist immer schön, die Fans zuhause mit drei Punkten zu belohnen.

Andreas Voglsammer

Uns ist es heute gelungen, ein kleines Ausrufezeichen zu setzen, nachdem wir vor der Winterpause nicht mehr so gepunktet haben. Die Mannschaft ist sehr souverän aufgetreten und hat mir einen ruhigeren Abend beschert. In beiden Halbzeiten haben wir es sicher gespielt. Wir hätten das Spiel vielleicht früher entscheiden müssen, aber am Ende war es ein verdienter Sieg, der sich sehr gut anfühlt.

Stefan Ortega Moreno

Ich bin sehr zufrieden. Die erste Halbzeit war typisch nach der Winterpause, wir mussten erst etwas hereinkommen und Bochum war sehr konzentriert. Wir haben das Spiel kontrolliert, konnten uns aber wenig Torchancen erspielen. Das 1:0 hat uns natürlich sehr geholfen und war unglaublich wichtig. Im zweiten Abschnitt hat Bochum mehr versucht, aber wir haben kaum eine Chance zugelassen – das war hochkonzentriert. Die Leistung des Teams war beeindruckend, gerade was die Lauflleistung und die Zweikämpfe angeht. Das war ein sehr gelungener Auftakt.

Uwe Neuhaus

Ich gratuliere Arminia zum Sieg. Es ist etwas enttäuschend, weil wir in der ersten Halbzeit defensiv gut agiert haben und dem DSC aus dem Spiel heraus kaum eine zugelassen haben. In der zweiten Halbzeit mussten wir offensiver und mutiger sein, da war klar, dass Bielefeld zu Chancen kommt. Die Hoffnung auf einen Punkt war da, den haben wir leider nicht bekommen, das müssen wir akzeptieren. Die Mannschaft kann Fußball spielen, nur leider hatten wir keine entscheidende Durchschlagskraft.

Thomas Reis

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner, Pieper, Nilsson, Hartherz – Prietl, Yabo (63. Edmundsson), Hartel (90. Soukou) – Clauss (85. Kunze), Klos, Voglsammer.

VfL Bochum:
Riemann – Gamboa (78. Wintzheimer), Decarli, Fabian, Danilo – Losilla, Tesche (62. Weilandt), Lee (68. Zoller), Yanelt – Blum, Ganvoula.

Tore:
1:0 (27.) Voglsammer, 2:0 (90.) Klos

Gelbe Karten:
Brunner, Yabo, Prietl, Hartherz/Fabian, Gamboa, Decarli, Tesche, Riemann, Losilla

Gelb-Rote Karte:
Riemann (84., wdh. Meckern)

Zuschauer:
19.685