DSC Arminia Bielefeld -

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Fr., 31.01.2020 18:30 Uhr

FC Erzgebirge Aue
DSC Arminia Bielefeld

FC Erzgebirge Aue0:0DSC Arminia Bielefeld

Abpfiff

21. Calogero Rizzuto

24. Cedric Brunner

68. Marko Mihojevic

74. Dennis Kempe

77. Joan Simun Edmundsson

55. Pascal Testroet für Florian Krüger

60. John-Patrick Strauß für Calogero Rizzuto

62. Cebio Soukou für Jonathan Clauss

72. Joan Simun Edmundsson für Reinhold Yabo

80. Christoph Daferner für Dimitrij Nazarov

85. Fabian Kunze für Andreas Voglsammer

Karten

21. Calogero Rizzuto

24. Cedric Brunner

68. Marko Mihojevic

74. Dennis Kempe

77. Joan Simun Edmundsson

Auswechselungen

55. Pascal Testroet
Florian Krüger

60. John-Patrick Strauß
Calogero Rizzuto

62. Cebio Soukou
Jonathan Clauss

72. Joan Simun Edmundsson
Reinhold Yabo

80. Christoph Daferner
Dimitrij Nazarov

85. Fabian Kunze
Andreas Voglsammer

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Alles Gute zum Namenstag, DSC!

Am Tag vor Arminias Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue (Freitagabend, 18:30 Uhr) ist es genau 94 Jahre her, da nahm der DSC eine historische Veränderung wahr: Aus dem “1. Bielefelder Fußball-Club Arminia” wurde der “Deutsche Sport-Club Arminia Bielefeld”. Die Idee hinter dem Beschluss vom 30. Januar 1926 war die Vision von einem Verein, in dem viele Sportarten betrieben werden können – das ist gelungen! Für die Fußballprofis liegt der Fokus auf dem kommenden Gegner, der seinerseits am 1. Januar 1993 eine Namensänderung vornahm – an diesem Tage wurde aus dem Fußballclub Wismut Aue e.V. der FC Erzgebirge Aue e.V.

Im Gegensatz zum DSC startete Aue ohne Punkte in das Fußballjahr 2020. Beim SV Wehen Wiesbaden mussten die Veilchen den einzigen Treffer des Tages durch Wiesbadens Paterson Chato hinnehmen und fuhren mit einem 0:1 nach Hause. Trainer Dirk Schuster fand auf der Pressekonferenz im Anschluss deutliche Worte: “Wir haben das Spiel in der Anfangsviertelstunde verloren. Das hatte mit Zweitligafußball von unserer Seite relativ wenig zu tun.”

Der FCE rutschte durch die Niederlage auf Rang sechs in der Tabelle ab und steht dort nun mit 29 Punkten aus 19 Spielen. Auswärts lief es für die Schuster-Elf in der bisherigen Spielzeit noch nicht rund – in zehn Spielen holten die Veilchen sechs Punkte. Ganz anders traten die Lila-Weißen im heimischen Erzgebirgsstadion auf: Nach 23 Punkten aus neun Spielen sowie keiner Niederlage stehen sie auf Platz zwei in der Heimtabelle. So gesehen treffen am Freitag also Gegensätze aufeinander, wenn Arminia als beste Auswärtsmannschaft der Liga (zehn Spiele, 23 Punkte) nach Aue reist. Ein Spitzenspiel ist die Begegnung allemal – als Sechster schnuppern die Veilchen nach wie vor an den Aufstiegsrängen.

Seinen Teil zu dem Aufeinandertreffen könnte auch Winterneuzugang Jacob Rasmussen beitragen. Der 22-jährige Innenverteidiger kam vor wenigen Wochen leihweise von AC Florenz und soll Aues Defensive (27 Gegentore) bis zum Saisonende verstärken. Ein Auftritt gegen Bielefeld wäre das Pflichtspieldebüt für den früheren St. Pauli-Spieler.

Der Rückblick auf das Hinspiel lohnt sich aus schwarz-weiß-blauer Sicht: Am dritten Spieltag trafen Joakim Nilsson, Fabian Klos und Andreas Voglsammer für den DSC zum 3:1-Sieg in der SchücoArena. Dem FCE gelang lediglich das zwischenzeitliche 2:1 durch Stürmer Christoph Daferner. Die Vorbereitungen auf das nun anstehende Rückspiel sind für Dirk Schuster, seit dieser Saison als Cheftrainer der Auer im Amt, wie für Uwe Neuhaus nicht einfach – die englische Woche rund um den 19. und den 20. Spieltag erlaubt nur kurze Regenerationszeiten.

Es wird also spannend: Kann Arminia am Wochenende nicht nur den 94. Namenstag, sondern auch den achten Auswärtserfolg der Saison feiern?

Cebio Soukou nahm vor dem Auswärtsspiel in Aue für eine neue Folge Stadt, Land, Bus in unserem Bulli Platz:

Die Gedanken sind schon im Erzgebirge

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Bereits am Tag nach dem 2:0-Heimsieg zum Jahresauftakt gegen den VfL Bochum stand die Pressekonferenz vor der Auswärtspartie beim FC Erzgebirge Aue an. Auf dieser galt es für DSC-Trainer Uwe Neuhaus, die emotionalen Eindrücke des Vortages einzuordnen. Die Konstellation ist nicht unbekannt – genau vor zwei Jahren hatte Arminia das Januarspiel gegen Bochum ebenfalls gewonnen (1:0). Ein gutes Omen?

Mit dem ersten Pflichtspiel seiner Mannschaft war der Cheftrainer größtenteils zufrieden: “Ich hatte mit einem anderen Verlauf gerechnet und bin davon ausgegangen, dass Bochum uns in der Spieleröffnung mehr Probleme bereiten würde. Besonders gut gefallen hat mir, dass wir sehr gierig waren und unser Spiel unbedingt durchsetzen wollten”, so Neuhaus, der ob der kurzen Regenerationsphase von weniger als 72 Stunden zum Improvisieren gezwungen ist: “Eine umfangreiche Analyse von Bochum ergibt wenig Sinn. Ich habe gegenüber der Mannschaft ein paar Worte gefunden, gedanklich beschäftigen wir uns aber jetzt schon mit Aue.”

Stichwort Aue – beim kommenden Gegner des DSC (Anstoß: Freitagabend, 18:30 Uhr) erwartet der Cheftrainer ein “extrem schweres Spiel”. Neuhaus kennt die Umstände, die den FC Erzgebirge Aue in der bisherigen Spielzeit so stark gemacht haben: “Die Atmosphäre dort ist sehr emotional, das Team ist sehr robust und mit einer unglaublichen Kampfkraft ausgestattet.” Aufpassen müsse sein Team zudem in Umschaltsituationen der Auer, denn dort seien sie “gefährlich”.

DSC-Winterneuzugang Sebastian Müller stand gegen den VfL Bochum am Dienstagabend erstmals im Kader – die Nominierung hatte sich der 19-Jährige verdient, schließlich habe sich der junge Angreifer laut der Aussage seines Trainers “sehr gut präsentiert – sowohl im Training als auch in den Testspielen.” Für das Spiel im Erzgebirge Wochenende reisen aber sowohl Müller als auch Jomaine Consbruch voraussichtlich nicht mit: “Die beiden Jungs spielen am Wochenende wahrscheinlich bei der A-Jugend mit. Es ist wichtig, dass sie Spielpraxis bekommen, ein regelmäßiger Rhythmus wird ihnen auf Dauer enorm helfen.”

Ansonsten kann Neuhaus bis auf Brian Behrendt (Aufbautraining) und Nils Quaschner (Reha) aus dem Vollen schöpfen. Auch Reinhold Yabo, der sich gegen Bochum während des Spiels übergeben musste, wird die Reise nach Aue antreten: “Das ist nichts Dramatisches. Bei ‚Ray‘ ist alles gut.” Zur möglichen Aufstellung ließ der Cheftrainer wie gewohnt nichts durchblicken. Er räumte jedoch ein, dass eine Pause für manche Spieler aufgrund der kurzen Regenerationszeit ein Grund für Wechsel wäre: “Da mache ich mir noch Gedanken zu.”

Die komplette Pressekonferenz gibt es ab sofort auf ArminiaClubTV zu sehen:

Berichterstattung FC Ergebirge Aue – DSC

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel; keine 72 Stunden nach dem tollen 2:0-Heimerfolg über den VfL Bochum, führt uns die Reise am Freitagabend ins Erzgebirge, wo wir um 18:30 Uhr auf den FC Erzgebirge Aue treffen. Circa 500 Bielefelder Fans werden die Fahrt an die tschechische Grenze antreten, um den DSC vor Ort zu unterstützen. Ihr seid nicht im Erzgebirgsstadion, wollt die Partie aber dennoch so nah wie möglich verfolgen? Kein Problem, wir hätten da ein paar Ideen für euch:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Erzgebirgsstadion.
  • Sky zeigt das Spiel live.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie beim FC Erzgebirge Aue:

  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, Montag, 22:15 bis 00:00 Uhr

Mit hartem Kampf Spitze verteidigt

In einem intensiven Spiel trennen sich der FC Erzgebirge Aue und Arminia Bielefeld 0:0. Stefan Ortega Moreno behält in seinem 100. Zweitligaspiel für den DSC die weiße Weste.

Zweikämpfe, einige Unterbrechungen und wenig Torchancen – das Spiel beim FC Ergebirge Aue, der zweitbesten Heimmannschaft der zweiten Liga, erwies sich als das erwartet schwere Duell. Trotz über 70% Ballbesitz musste Arminia am Ende einer äußerst kraftzehrenden Partie in ein 0:0 einwilligen.

Der DSC kontrollierte das Anfangsgeschehen vor rund 9.000 Zuschauern im Erzgebirgsstadion durch viel Ballbesitz, die erste große Chance der Partie aber hatten die Gastgeber. Aues Kapitän und Torwart Martin Männel machte das Spiel mit einem Abstoß schnell und schickte Jan Hochscheidt auf die Reise. Der Blondschopf konnte von Amos Pieper und Joakim Nilsson nicht gestoppt werden und legte vor dem Tor quer auf Sturmpartner Kai Krüger. Dessen Schuss konnte Ortega Moreno im DSC-Kasten aus kurzer Distanz bravourös parieren (17.).

In der 29. Minute wurde es turbulent. Eine butterweiche Flanke von Jonathan Clauss köpfte Fabian Klos am zweiten Pfosten auf das Tor, Männel zeigte sein ganzes Können und verhinderte den fast schon sicheren Gegentreffer mit einer tollen Parade. Bitter, denn laut TV-Bildern sah es so aus, als sei der Ball hinter der Linie gewesen. Schiedsrichter Winkmann war anderer Meinung, weswegen es mit einem 0:0 in die Kabine ging.

Personell unverändert ging es in den zweiten Abschnitt. Arminia kam gut aus den Katakomben und hatte durch Andreas Voglsammer in der 52. Minute die Gelegenheit zur Führung, doch Männel im Auer Tor konnte den Flatterball aus spitzem Winkel parieren. In der 74. Minute hatten die gut 500 mitgereisten Bielefelder Fans den Torschrei bereits auf den Lippen – Hartherz wurde auf der linken Seite gut in Szene gesetzt und spielte den Ball flach in die Mitte, wo ein Auer Abwehrspieler den eingelaufenen Soukou in letzter Sekunde am Torschuss hinderte.

Da Arminia sich im Laufe der Partie immer wieder die Zähne an der kompakten Abwehr ausbiss, blieb es trotz gut 70% Ballbesitz beim torlosen Unentschieden. In seinem insgesamt 100. Zweitligaspiel für den DSC behielt Stefan Ortega Moreno damit eine weiße Weste. Den Punkt im Erzgebirge wertete Uwe Neuhaus im Anschluss an die Partie als Punkt ein, der seiner Mannschaft “noch richtig gut tun” könnte. Die nächste Chance auf Punkte hat die Neuhaus-Elf am Sonntag, den 09. Februar (13:30 Uhr) – dann gastiert der SSV Jahn Regensburg in der SchücoArena.

Stimmen zum Spiel

Es war das erwartet schwere Spiel. Aue stand tief und hat auf Konter gelauert. Das zeigt aber auch, dass die Gegner einen enormen Respekt vor uns haben – diesen haben wir uns über die Saison erarbeitet. Wir haben das Spiel hier jetzt hinter uns und können einen Haken dranmachen – mit einem Punkt fahren wir nach Bielefeld und freuen uns auf unser nächstes Heimspiel. Zweimal in Folge zu Null zu spielen, gibt uns auch ein gutes Gefühl.

Florian Hartherz

Am Ende steht ein 0:0. Mit etwas mehr Glück erzielen wir in der zweiten Hälfte noch den entscheidenden Treffer. Ich hatte auf dem Spielfeld das Gefühl, dass wir harte Zweikämpfe führen mussten, diese aber auch gut angenommen haben. Das war wichtig. Es war ein schwieriges Spiel – gut ist, dass wir kein Tor kassiert haben.

Amos Pieper

Wir haben uns nicht so viel Chancen kreiert, wie wir uns das im Vorfeld der Partie erhofft hatten, so igeht der Punkt wahrscheinlich in Ordnung. Als Verteidiger bist du natürlich froh, zu Null gespielt zu haben. Jetzt müssen wir wieder treffen, aber ein Punkt ist hier nicht schlecht.

Joakim Nilsson

Ich muss sagen, dass es das Spiel geworden ist, dass wir erwartet hatten. Beide Mannschaften haben unglaublichen Einsatz gezeigt. Selten hatten wir nach einer Partie dermaßen viele Angeschlagene, wobei ich betonen möchte, dass es keine unfaire Partie war. In der ersten Hälfte hatten wir etwas Glück, dass Aue aus den Kontersituationen kein Kapital geschlagen hat. Im zweiten Abschnitt haben wir es deutlich besser gemacht und kaum mehr etwas zugelassen. Dort hatten wir zwei, drei gute Szenen, konnten diese aber leider nicht nutzen. Letztlich ist es ein verdientes Unentschieden. Es ist ein Punkt, der uns auch noch richtig gut tun kann.

Uwe Neuhaus

Auch uns tut dieser Punkt sehr gut. Uwe hat schon die richtigen Worte gefunden. Es war ein intensives, faires Zweitligaspiel, in dem beide Teams sich nichts geschenkt haben. Auch wir haben zwei, drei Blessuren zu beklagen, aber nach dem Spiel in Wiesbaden haben wir heute die richtige Reaktion gezeigt. Gegen ein Team, dass auswärts bereits 23 Punkte geholt hat, haben wir es gut gemacht – Bielefeld war selbstbewusst, aber meine Mannschaft hat taktisch gut dagegen gehalten. In der ersten Hälfte sind wir zu unseren Kontersituationen gekommen. Generell waren Torchancen auf beiden Seiten heute eher Mangelware, wobei die Bielefelder wohl leicht die Nase vorne hatten. Für uns ist das Glas halbvoll und wir freuen uns über den Punkt gegen den Spitzenreiter.

Dirk Schuster

FC Erzgebirge Aue:
Männel – Mihojevic, Gonther, Rasmussen – Rizzuto, Riese, Hochscheidt, Fandrich, Kempe – Nazarov, Krüger.

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner, Pieper, Nilsson, Hartherz – Prietl, Hartel, Yabo – Clauss, Klos, Voglsammer.

Gelbe Karten:
Rizzutto, Mihojevic, Kempe/Brunner, Edmundsson.

Bes. Vorkommnis:
Gelbe Karte für FCE-Trainer Dirk Schuster

Zuschauer:
9.000