DSC Arminia Bielefeld -

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So., 11.11.2018 13:30 Uhr

FC Ingolstadt 04(0)
DSC Arminia Bielefeld (0)

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Die Schanzer am Tabellenende

Ambitioniert in die Saisonvorbereitung gestartet, findet sich der FC Ingolstadt nach dem 12. Spieltag im Tabellenkeller wieder. Mit nur sieben Punkten und einer Tordifferenz von minus 14 stehen die “Schanzer” auf dem letzten Platz. Auch unter dem nach sechs Spielen neu installierten Trainer Alexander Nouri konnte die Trendwende noch nicht geschafft werden.

Wie es sich anfühlt, sechs Spiele in Folge zu verlieren, weiß man (leider) nicht nur beim DSC, sondern auch in Ingolstadt. Vom fünften bis zum zehnten Spieltag konnten die “Schanzer” keinen einzigen Punkt einfahren. Insgesamt wartet man seit acht Partien auf einen Dreier. Tiefpunkte dieser Serie waren die hohen Niederlagen in Bochum und Sandhausen, als man mit 0:6 bzw. 0:4 unterlag. Da auch der Saisonstart holprig verlief und bisher erst ein Sieg zu Buche steht (ein 3:2 gegen Aue), findet sich der FCI trotz zwischenzeitlichem Trainerwechsel seit nunmehr vier Spieltagen ganz unten in der Tabelle wieder. Zuletzt reichte es gegen den Tabellennachbarn aus Duisburg und trotz einer 2:0-Führung auch bei Holstein Kiel immerhin zu zwei Remis.

Dabei war der FC Ingolstadt durchaus mit hehren Zielen in die aktuelle Spielzeit gestartet. Nachdem die Vorsaison als Bundesligaabsteiger mit einem neunten Platz in der Endabrechnung eher unbefriedigend verlaufen war, sollte die Reise in diesem Jahr wieder in die oberen Tabellengefilde gehen. Von den Stammkräften verließen nur Torwart Örjan Nyland (zu Aston Villa) und Mittelfeldakteur Alfredo Morales (zu Fortuna Düsseldorf) den Verein. Um eine bundesligaerfahrene Achse – bestehend aus Marvin Matip, Christian Träsch, Almog Cohen und Topscorer Sonny Kittel – gesellten sich einige vielversprechende Neuzugänge. So kamen für die Innenverteidigung Lucas Galvao von Rapid Wien und Benedikt Gimber von der TSG Hoffenheim. Auch in Offensivallrounder Thorsten Röcher – zuvor bei Sturm Graz unter Vertrag – setzte der FCI große Hoffnungen. Flügelflitzer Osayamen Osawe (Kaiserslautern) und Charlison Benschop (Hannover) sollten für frischen Wind im Angriff sorgen. Mit Konstantin Kerschbaumer verschlug es zudem einen alten Bekannten nach Ingolstadt. Der in der Vorsaison an Arminia ausgeliehene Österreicher wurde aus Brentford fest verpflichtet. Im Gegenzug wechselte Max Christiansen von den “Schanzern” zum DSC.

Von den Neuzugängen wusste in dieser Spielzeit noch niemand hunderprozentig zu überzeugen – was angesichts des Saisonverlaufs auch wenig verwundert. In der Offensive hängt vieles von Sonny Kittel ab, der in der vergangen Saison starke 25 Scorerpunkte sammelte und auch heuer mit drei Treffern Toptorschütze seines Vereins ist. Kerschbaumer hat seine aus Bielefelder Tagen bekannte Torgefährlichkeit mit je zwei Toren und Torvorlagen für den neuen Arbeitgeber immerhin offenbar beibehalten. Das Hauptproblem stellt jedoch die mit 26 Gegentreffern schlechteste Defensive der Liga dar. Seit dem Trainerwechsel vor dem siebten Spieltag – der Ex-Bremer Alexander Nouri ersetzte Stefan Leitl – setzen die Schanzer zumeist auf eine Dreier-Abwehrkette und fünf Mann im Mittelfeld. Doch weder die Systemumstellung noch ein Tausch auf der Torhüterposition brachten die gewünschten Siege. Routinier Philipp Heerwagen, der für Marco Knaller in den Kasten rückte, musste in drei Spielen bereits sieben Mal hinter sich greifen.

Am Sonntag duellieren sich mit Ingolstadt und Bielefeld also zwei Teams, die in einem Negativlauf stecken. Es ist daher ein kampfbetontes Spiel zu erwarten – nicht zuletzt, weil der FCI auch in der Fairnesstabelle die Rote Laterne innehat. Die Schanzer sammelten bereits zwei Gelb-Rote und 29 Gelbe Karten. Der direkte Vergleich spricht für den Gastgeber. Von den bisherigen sechs Partien gegeneinander konnte Ingolstadt vier für sich entscheiden, der DSC verließ den Platz nur einmal als Sieger. In der Vorsaison gab es an gleichem Ort und gleicher Stelle das erste Unentschieden der Historie. Das 2:2 in der Rückrunde folgte dem 3:1-Erfolg des FCI in der SchücoArena am 12. Spieltag.

“An St.-Pauli-Auftritt anknüpfen”

Vor dem am Sonntag anstehenden Ligaspiel beim FC Ingolstadt lud Arminia Bielefeld die Medienvertreter zur obligatorischen Pressekonferenz ans Trainingsgelände. Cheftrainer Jeff Saibene und der nach langwieriger Verletzung wieder genesene Mittelfeldspieler Tom Schütz standen den Journalisten Rede und Antwort.

Nach der nun gut einen Monat andauernden Niederlagenserie des DSC sehnen sich alle Arminen nach einem Erfolgserlebnis. Jeff Saibene lässt sich von der aufkommenden Unruhe jedoch nicht anstecken. “Natürlich befinden wir uns momentan in keiner schönen Situation”, gab der Luxemburger zu, machte aber deutlich, dass er innerhalb des Vereins “vollstes Vertrauen” verspüre. Anschließend wollte der Trainer mit Blick auf die unglückliche Niederlage am vergangenen Wochenende auf die positiven Dinge zu sprechen kommen: “Gegen St.Pauli haben wir eine gute Leistung gezeigt, leider am Ende mit dem falschen Resultat. An den Auftritt müssen wir in Ingolstadt anknüpfen.” Mut machen ihm neben dem in Bezug auf den Kampfgeist starken Auftritt gegen die Kiezkicker auch die gezeigten Trainingsleistungen: “Die Trainingswoche war gut, dynamisch und leidenschaftlich. Von daher bin ich guter Dinge.”

Auch Tom Schütz sieht das St.-Pauli-Spiel als “ersten Schritt in die richtige Richtung.” Für das Arminia-Urgestein selbst war es der erste Pflichtspieleinsatz nach seiner Achillessehnen-Verletzung, die ihn wochenlang außer Gefecht gesetzt hatte. “Ich war überrascht, dass die Kraft gereicht hat”, zeigte sich Schütz ob des 90-minütigen Einsatzes ein wenig verwundert und fügte sogleich hinzu: “Es war ein schönes Gefühl, endlich wieder auf dem Platz zu stehen.” Vom Trainer gab es für den couragierten Auftritt gleich ein Sonderlob: “Tom war sehr stark. Er hat unserem Spiel gut getan und ist ein Leader, der viel redet und dirigiert.” Auf fußballerischer Seite überzeugt Saibene unter anderem auch dessen Stärke bei Standardsituationen. Auf die könnte es auch im Spiel bei Schlusslicht Ingolstadt ankommen. Arminias Nummer 6 erwartet ein klassisches Kampfspiel: “Das wird vermutlich kein fußballerischer Leckerbissen. Ingolstadt spielt gerne lange Bälle, darauf müssen wir uns einstellen.” Jeff Saibene warnt ob der durchaus vorhandenen Qualität im Kader der Gastgeber: “Die sind besser als sie momentan dastehen und sehnen sich auch nach einem Erfolgserlebnis.”

Mit welcher Elf Arminia am Sonntag auflaufen wird, wollte der DSC-Coach naturgemäß nicht verraten. Allerdings ließ er durchblicken, dass es wohl nicht allzu viele Änderungen in der Startformation geben wird. Schließlich sei der Auftritt am vergangenen Sonntag durchaus vielversprechend gewesen. Sicher nicht dabei sind neben den bereits seit geraumer Zeit fehlenden Nils Quaschner (Aufbautraining) und Stefan Ortega Moreno (Reha) auch Roberto Massimo und Sven Schipplock. Während Massimo mit einer Sprunggelenksverletzung ausfällt, klagt Schipplock über Probleme im Knie.

Weitere Aussagen von Saibene und Schütz gibt es auch im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Keanu Staude zum Spiel:

Berichterstattung Ingolstadt – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den FC Ingolstadt 04.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel beim FC Ingolstadt 04 live im Audi Sportpark zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Audi Sportpark.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Sonntag)
  • Sky Sport News, “Die 2. Bundesliga”, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • Sport1, “Die 2. Bundesliga”, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:00 Uhr (Montag)

DSC-Moral wird belohnt

Arminia gerät beim wichtigen Auswärtsspiel gegen den FC Ingolstadt in Rückstand, kann sich aufgrund einer positiv kämpferischen Einstellung am Ende aber noch mit einem Punkt belohnen. Klos erzielt den 1:1-Ausgleich per Kopf.

Arminias Cheftrainer Jeff Saibene stellte seine Mannschaft im Gegensatz zur 1:2-Heimpleite gegen den FC St. Pauli am vergangenen Sonntag auf zwei Positionen um. Jonathan Clauss und Brian Behrendt ersetzten Cedric Brunner (Knieprobleme) und Stephan Salger (Bank). Der DSC kam gut ins Spiel und hatte nach nicht mal zwei Minuten bereits die große Chance zur frühen Führung. Joan Simun Edmundsson verlängerte nach einem langen Ball per Kopf auf Keanu Staude, der mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler stehenließ und frei vor Heerwagen auftauchte. Arminias Mittelfeldspieler setzte seinen Schuss aber ein kleines Stück über das Ingolstädter Tor. Nach sechs Minuten bekam Arminia einen Freistoß zugesprochen, den Tom Schütz aus vielversprechender Situation in die Mauer setzte. Der Abpraller landete bei Manuel Prietl, der das Tor mit seinem Direktschuss knapp verfehlte. Die Ingolstädter kamen in der achten Minute zu ihrer ersten guten Möglichkeit. Die Schanzer schalteten nach Ballverlust des DSC schnell um und spielten Linksverteidiger Paulo Otavio am Strafraumeck frei, der aus aussichtsreicher Position den Ball neben das Tor schoss. Die größte Chance der rasanten Anfangsphase hatten wieder die Ingolstädter – Konstantin Kerschbaumer, Ex-Armine, fand mit seiner Freistoßflanke den großgewachsenen FCI-Stürmer Stefan Kutschke, der mit seinem platzierten Kopfball aus fünf Metern am glänzend parierenden Philipp Klewin scheiterte (11.).

Glück hatte Arminia in der 19. Minute als sich die Ingolstädter über die rechte Seite durchspielten. Ananou flankte den Ball anschließend flach in den Strafraum, wo Arminias Verteidigung nicht richtig klären konnte und der Ball für kurze Zeit gefährlich frei lag. Letztlich schnappte sich Klewin entschlossen den Ball und klärte die Situation. In der 21. Minute sorgte der DSC in Person von Anderson Lucoqui für etwas Entlastung – der Linksverteidiger kam nach einer Ecke aus knapp 20 Metern zum Abschluss, sein Schuss ging aber deutlich neben das Tor. Das nächste Ausrufezeichen der Partie setzte Kerschbaumer, der einen Freistoß vom linken Strafraumeck an die Latte setzte (27.). Da wäre Klewin machtlos gewesen.

In der Folgezeit blieben Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Der FCI hatte etwas mehr vom Spiel, doch der DSC schaffte es, im Verbund zu verteidigen. Es dauerte bis zur 41. Minute, ehe die 7.081 Zuschauer in Ingolstadt wieder Chancen bestaunen konnten. Erst verzog FCI-Stürmer Stefan Kutschke vor dem Bielefelder Tor, dann kam Patrick Weihrauch im Gegenzug zur großen Chance des DSC als er einen schlecht gespielten Rückpass des FCI erlief, einen Moment zu lang zögerte und sein Schuss aus kurzer Distanz so noch von einem Ingolstädter Bein geblockt werden konnte (42.). Kurz darauf war für Weihrauch Schluss, Stephan Salger kam für ihn in die Partie. Arminia spielte fortan im 3-5-2-System. Ein paar Minuten nach dem Wechsel pfiff Schiedsrichter Harm Osmers zur Pause.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Auch wenn Arminia besser aus der Pause kam und den Ball zu Beginn der zweiten Hälfte gut in den eigenen Reihen hielt, hatten die Ingolstädter die erste gute Möglichkeit. Nach einer Ecke kam Almog Cohen aus spitzem Winkel zum Abschluss, doch Lucoqui konnte den Ball dank eines beherzten Einsatzes zur Ecke blocken (51.). Kurze Zeit später fiel dann der Ingolstädter Treffer. Nach schnellem Umschaltspiel von Ananou konnte Osawe von der rechten Seite in den Rückraum flanken, wo Cohen wartete und den Ball aus gut zehn Metern flach zur 1:0-Führung einschießen konnte (55.). Der DSC steckte den Rückstand einigermaßen gut weg und konnte sich vor allen Dingen über die linke Seite einige Male  durchspielen, ohne jedoch konsequent gefährlich zu werden. Saibene reagierte und brachte in der 62. Minute Florian Hartherz für Lucoqui und in der 68. Minute Andreas Voglsammer für Manuel Prietl. Kurz darauf sah Joan Simun Edmundsson für ein harmloses Foul im Mittelfeld die gelbe Karte und wird damit im Heimspiel gegen den MSV Duisburg fehlen (5. Gelbe Karte).

Bielefeld kam in der 70. Minute zu einer Möglichkeit, doch Fabian Klos traf den Ball nicht richtig, sodass sein Abschluss aus 20 Metern weit neben dem Tor landete. Kurz durchatmen mussten die rund 400 mitgereisten Arminen in der 77. Minute als Kutschke erst an Klewin scheiterte und Osawe dann aus kurzer Distanz den Ball nicht im Tor unterbringen konnte – Osawe stand bei seinem Versuch allerdings auch im Abseits. Im Gegenzug konnte Arminia mit einem schönen Angriff über die rechte Seite den zu dieser Zeit etwas schmeichelhaften Ausgleich erzielen. Edmundsson kam nach feiner Vorarbeit von Jonathan Clauss zur Flanke. Der Ball landete auf dem Kopf von Klos, der den Ball aus knapp zehn Metern gekonnt gegen die Laufrichtung zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich einnetzte (78.).

Arminia kam nun auf und blieb dran. Fünf Minuten nach dem Ausgleich konnte der eingewechselte Hartherz auf Staude verlängern, der mit seinem Schuss aus spitzem Winkel am gut parierenden Heerwagen im Ingolstädter Kasten scheiterte. In der 85. Minute kam Kapitän Julian Börner nach einer Ecke von Tom Schütz frei zum Kopfball, setzte den Ball aber knapp neben das Tor – da wäre die Führung möglich gewesen. Die Führung hatten dann auch die Schanzer kurze Zeit später in Person des eingewechselten Dario Lezcano auch auf dem Fuß, doch der Stürmer knallte seinen Schuss von der Strafraumkante an den Pfosten (88.). In der dreiminütigen Nachspielzeit hatte Ingolstadts Kapitän Matip noch die Gelegenheit, seine Mannschaft zu drei Punkten zu bringen, doch sein Versuch landete weit über dem Tor. So blieb es am Ende beim 1:1, mit dem Arminia seine Negativserie beenden konnte. Weiter geht es für den DSC am Freitag, den 23. November, mit einem Heimspiel gegen den MSV Duisburg.

Stimmen zum Spiel

Der Punkt ist ganz wichtig. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber es ist sehr wichtig für den Kopf, die Negativspirale beendet zu haben. Im Moment geht es nicht um Schönspielerei, sondern um Einstellung und Bereitschaft. Das haben wir heute gezeigt. Wir haben gut gearbeitet und uns das Glück bei den Aluminiumtreffern erarbeitet. Der Punkt ist ok, wir dürfen jetzt nur nicht vergessen, dass wir mit genau derselben Einstellung ins Heimspiel gegen Duisburg gehen. Das wird wieder ein ganz wichtiges Spiel.

Fabian Klos

Man hat gesehen, dass beide Mannschaften unten in der Tabelle stehen. Wir wollten den Negativtrend stoppen und haben das geschafft. Natürlich ist bei uns im Spiel momentan eine Verunsicherung spürbar, dafür war die Moral heute aber richtig gut. Nach dem 0:1 musst du hier auch erstmal zurückkommen. Wir haben jetzt eine lange Heimfahrt vor uns, da nehmen wir den Punkt umso lieber mit. Dass ich den ersten Ball im Spiel gegen Kutschke gleich so abwehren konnte, hat mir Selbstvertrauen gegeben und war elementar wichtig.

Philipp Klewin

Es war ein enges Spiel, in das wir gut reingekommen sind. Normalerweise gehen wir durch die Chance von Staude früh in Führung. Für den zweiten Abschnitt haben wir uns viel vorgenommen, bekommen dann aber ein dummes Gegentor. Anschließend haben wir eine gute Reaktion gezeigt und sind zurückgekommen. Das ist sehr wichtig für die kommenden Wochen. Jetzt haben wir zwei Wochen spielfrei und wollen die Zeit nutzen, weiter an den Stellschrauben zu drehen. Ich bin optimistisch, dass uns das gelingen wird.

Brian Behrendt

Wenn ich mir die Statistiken des Spiels angucke, dann bestätigt das das Unentschieden. Wir sind mit dem Punkt in unserer Situation zufrieden, nachdem wir zuletzt fünf Mal in der Meisterschaft verloren haben. Wir sind gut ins Spiel gekommen und hatten direkt zu Beginn eine super Chance durch Staude, um in Führung zu gehen. Am Ende hatten wir das Quäntchen Glück auch auf unserer Seite – das war in den vergangenen Wochen häufig anders. Die Mannschaft hat sich den Punkt erkämpft. Sicherlich hat sie schon besser gespielt, aber das ist heute in Ordnung so.

Jeff Saibene

Wir hätten heute gewinnen müssen. Das Gegentor verteidigen wir schlecht, aber bis dahin haben wir eigentlich wenig zugelassen. Meine Mannschaft hatte mehrere große Chancen, sodass wir momentan schon enttäuscht sind. In den kommenden Spielen werden wir uns für die Spielweise belohnen. Das ist der Weg, den wir weitergehen müssen. Die Mannschaft fightet und glaubt an sich.

Alexander Nouri

FC Ingolstadt:
Heerwagen – Neumann, Matip, Gimber – Krauße – Ananou (69. Gaus), Kerschbaumer, Cohen (65. Röcher), Otavio – Kutschke (82. Lezcano), Osawe.

DSC Arminia Bielefeld:
Klewin – Clauss, Behrendt, Börner, Lucoqui (62. Hartherz)– Weihrauch (43. Salger), Prietl (66. Voglsammer), Schütz, Staude – Edmundsson, Klos.

Tore:
1:0 (55.) Cohen, 1:1 (78.) Klos.

Zuschauer:
7.081

Gelbe Karten:
-/Börner, Prietl, Edmundsson