DSC Arminia Bielefeld -

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So., 14.04.2019 13:30 Uhr

FC St. Pauli(0)
DSC Arminia Bielefeld (1)

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Eine Saison ohne besondere Würze?

In Hamburgs Speicherstadt steht das einzige Gewürzmuseum der Welt. Von iranischem Safran, über Kampot-Pfeffer aus Kambodscha, bis hin zu Vanilleschoten aus Tahiti ist dort an Gewürzen alles zu finden. Im Stadtteil St. Pauli – genauer gesagt am Millerntor, hatte der Trainer Markus Kauczinski bisher das perfekte Rezept für die Braun-Weißen gefunden. Doch in den letzten Wochen scheint die perfekte Mischung abhandengekommen zu sein.

Seit nun acht Jahren hält sich der Dauerbrenner FC St. Pauli in der 2. Bundesliga. Nach einer durchwachsenen letzten Saison, schien in der aktuellen Spielzeit ein möglicher Aufstieg in die 1. Bundesliga so nah wie schon lange nicht mehr. Doch seit dem verlorenen Stadtderby gegen den Hamburger Sport-Verein fehlt das passende Rezept, um die Saison wieder schmackhaft zu machen.

Bis zum 20. Spieltag der aktuellen Saison pendelten die Hansestädter kontinuierlich zwischen Platz zwei und vier. Nach einem leicht holprigen Start, als man noch drei Spiele in Folge verlor, kochte die Mannschaft seine Gegner regelmäßig ab. Vom 12. bis 18. Spieltag blieb das Team von Markus Kauczinski sogar sieben Spiele in Folge ohne Niederlage. Die Mannschaft konnte in diesem Zeitraum zudem drei Spiele in Folge für sich entscheiden.

Aber seit dem verlorenen Derby am heimischen Millerntor am 25. Spieltag, könnte man sagen, dass der Stadtrivale den Braun-Weißen den weiteren Saisonverlauf gehörig versalzen hat. So konnte der FC St. Pauli die letzten vier Spiele nicht gewinnen und schoss dabei nur ein einziges Tor – ein verwandelter Foulelfmeter am vergangenen Spieltag im Nordduell gegen Holstein Kiel durch Alexander Meier. Trotz 45-Minütiger überzahl und 1:0-Führung fuhr die Mannschaft am Ende mit leeren Händen nach Hause.

“Spitzenkoch” bei den Kiezkickern ist in dieser Saison Neuzugang Marvin Knoll, der im Sommer letzten Jahres von Jahn Regensburg an die Elbe wechselte. Dieser kam neben Mats Möller Daehli als einziger Akteur bis auf eine Ausnahme, in bisher jedem Saisonspiel zum Einsatz – lediglich das Spiel in Bochum verpasste er mit einer Oberschenkelzerrung. Fast alle Spiele bestritt der 28-jährige über die kompletten 90 Minuten. Dabei erzielte er drei Tore und bereitete sechs Tore vor. Ein besonderes Augenmerk liegt ebenfalls auf “Fußballgott” Alexander Meier – wie er von den St. Pauli Fans genannt wird. Erst im Januar heuerte der Stürmer beim FC St. Pauli an und ist mit schon sechs Treffern neben Henk Veerman, der durch einen Kreuzbandriss schon seit geraumer Zeit ausfällt, Top-Torschütze der laufenden Saison.

Die Hansestädter wollen sich aber nicht in die Suppe spucken lassen und sich die Saison durch die letzten Spiele nicht verderben lassen. Bleibt abzuwarten, ob der FCSP die verlorengegangene Erfolgsformel wiederentdeckt und der restlichen Saison die passende Würze verleihen kann.

“Der Stimmungskiller sein”

“Soll ich den Spielern etwa auf die Fresse hauen, damit die Spannung erhalten bleibt?” – dieses Zitat stammt nicht etwa von DSC-Trainer Uwe Neuhaus, sondern vom derzeitigen Technischen Direktor des FC St. Pauli, Ewald Lienen. Der ehemalige Armine (169 Spiele und 39 Tore als Spieler) drückt das aus, was Uwe Neuhaus von seiner Mannschaft für die letzten sechs Spieltage erwartet: hundertprozentige Einsatzbereitschaft. Das machte der 59-Jährige auch auf der heutigen Pressekonferenz noch einmal deutlich.

Der Blick Arminias richtet sich gen Norden. Genauer gesagt in Richtung Millerntor. Dort, wo am Sonntag der 29. Spieltag der 2. Fußballbundesliga für den DSC und den FC St. Pauli angepfiffen wird. Dabei steht es für Uwe Neuhaus außer Frage motiviert in das Spiel zu gehen: “Wir haben in jedem Spiel den Willen zu gewinnen. Es geht für alle Mannschaften noch um etwas, daher erwarte ich ein Spiel mit hoher Intensität.” Nach dem unerwarteten Trainerwechsel bei den Braun-Weißen wird auf seine Mannschaft ein Gegner warten, der im Saisonendspurt nochmal alles in die Waagschale werfen wird.

“Ich denke der FC St. Pauli hat das Ziel, den dritten Platz noch zu erreichen, weiterhin  vor Augen. Sie werden daher alles geben und wir müssen uns zu wehren wissen. Es ist für mich Pflicht immer hochmotiviert zu sein – egal ob man gegen den Zehnten oder gegen den Ersten spielt”, betonte Neuhaus. Er erwarte daher, dass die Mannschaft weiß, dass es noch um einiges geht und man zu keinem Zeitpunkt nachlassen darf. Tom Schütz pflichtete seinem Trainer bei. Arminias Nummer 6 sagte mit Blick in Richtung Hansestadt: “Was gibt es Schöneres als Sonntags auf St. Pauli zu spielen. Wir wollen kein Spiel herschenken, können befreit aufspielen und wollen der Stimmungskiller sein.” Arminia hat die 40 Punkte vor Augen und will daher noch jeden Punkt holen, den es zu holen gibt. Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen ist die Mannschaft weiter auf einem sehr guten Weg.

Dabei soll weiterhin Fabian Klos nach der Risswunde, die er sich im Heimspiel gegen Aue am Fuß zugezogen hatte, tatkräftig mithelfen. Nicht zur Verfügung stehen weiterhin die langzeitverletzten Nils Quaschner, Christopher Nöthe und Sven Schipplock. Jóan Símun Edmundsson wird ebenfalls nicht mit nach Hamburg reisen, er bestritt in dieser Woche nur Aufbautraining. “Fabian wird spielen können, bis Sonntag wird alles behoben sein”, sagte Neuhaus. Am Sonntag wolle der Trainer nicht allein mit langen Bällen auf seine Stürmer agieren. “Einer der Schwerpunkte war in dieser Trainingswoche der eigene Ballbesitz. Gerade nachdem wir in der Anfangsphase gegen Aue durch die langen Bälle immer gefährlich waren, haben wir nicht erkannt, dass wir es auch anders versuchen können. Das hat mich ein wenig gestört. Wir müssen die Situation erkennen und richtig einschätzen. Wenn wir den Ball laufen lassen können, dann wollen wir es so spielen”, so der Trainer.

Dabei freue er sich schon auf das Auswärtsspiel, welches immer einen besonderen Flair am Millerntor habe: “Es macht immer Spaß dort zu spielen! Die Fans sind immer leidenschaftlich und es herrschst eine tolle Atmosphäre. Es ist ein Spiel auf das ich mich immer besonders freue”. Dabei wisse Uwe Neuhaus eines: “Je mehr Ballbesitz wird haben, desto unruhiger wird es natürlich im Stadion. Das wollen wir ausnutzen und uns dadurch Sicherheit verschaffen.”

Für das Spiel am Wochenende wird der Trainer Tom Schütz jedenfalls nicht “in die Fresse hauen” müssen. “Bei Arminia ist immer was los. Wir sind gut in die Saison gestartet, haben dann lange keinen Sieg mehr geholt, was einen Trainerwechsel zur Folge hatte und jetzt sind wir so gut wie gesichert. Gegen St. Pauli werden wir weiterhin alles geben”, betonte Schütz.

Weitere Aussagen von Neuhaus und Schütz gibt es im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Die gesamte Pressekonferenz gibt es auch auf ArminiaClubTV zu sehen:

Darüber hinaus hat sich Uwe Neuhaus schon unter der Woche in #Anlauf auf ArminiaClubTV geäußert:

Berichterstattung St. Pauli – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den FC St. Pauli.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel beim FC St. Pauli im Stadion am Millerntor zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Stadion am Millerntor.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Sonntag)
  • Sky Sport News, “Die 2. Bundesliga”, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • Sport1, “Die 2. Bundesliga”, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:00 Uhr (Montag)

Arminia holt Punkt 39 auf St. Pauli

In einem intensiven und temporeichen Zweitligaspiel versäumt es Arminia in der ersten Halbzeit deutlicher in Führung zu gehen und trennt sich am Ende 1:1 (0:1) vom FC St. Pauli.

Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Erzgebirge Aue änderte DSC-Cheftrainer Uwe Neuhaus seine Startelf lediglich auf einer Position. Auf der Linksverteidigerposition kam Florian Hartherz zum Zug und verdrängte Anderson Lucoqui auf die Bank. Neuhaus hatte vor dem Spiel hundertprozentige Leidenschaft und Mut im Spiel mit dem Ball gefordert und der Plan des Trainers ging zu Beginn auf. Arminia spielte mit viel Selbstvertrauen und ging sogleich mit der ersten gefährlichen Offensivaktion in Führung. Einen langen Steilpass von Brian Behrendt unterlief Yiyoung Park und brachte dann an der Kante zum Strafraum den durchgestarteten Andreas Voglsammer zu Foul – wohl knapp außerhalb des Sechzehners. Schiedsrichter Sascha Stegemann entschied dennoch auf Elfmeter und Arminias Rekordtorjäger Fabian Klos ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen – trocken schob er zum 1:0 für den DSC ein.

St. Pauli, das unter dem neuen Trainer Jos Luhukay in einem offensiven 4-1-3-2-System agierte, kam offensiv in der Anfangsphase nicht zu gefährlichen Abschlüssen. Ganz anders der DSC: Patrick Weihrauch servierte einen Eckstoß von der linken Seite in den Rückraum zu Jonathan Clauss, der volley abzog, aber am glänzenden Pauli-Torhüter Robin Himmelmann scheiterte (10. Minute).

Arminia ließ die Gastgeber überhaupt nicht zur Entfaltung kommen, versäumte es aber Mitte der zweiten Halbzeit das zweite Tor nachzulegen. So startete der DSC beispielsweise in der 21. Minute einen wunderbaren Angriff, an dessen Ende Fabian Klos den eingelaufenen Jonathan Clauss bediente, dessen Schuss aber in letzter Sekunde geblockt wurde. Vier Minuten später war es noch knapper: Hartherz bediente Klos auf der linken Seite, der brachte den Ball flach vor das Tor, Andreas Voglsammer zog aus der Drehung ab und zwang Robin Himmelmann zu einer Glanztat.

Nach 27 Minuten verzeichneten die braun-weißen Gastgeber dann ihre erste Gelegenheit: Christopher Buchtmann trieb den Ball aus dem Mittelfeld nach vorne, wurde nicht richtig angegriffen und zog aus 18 Metern wuchtig ab. Der zentral platzierte Ball stellte jedoch keine Herausforderung für DSC-Schlussmann Stefan Ortega Moreno dar. An den Machtverhältnissen auf dem Platz änderte das jedoch nichts: Arminia blieb die klar bessere Mannschaft.

Allerdings ließen die Arminen weiter beste Gelegenheiten liegen. In der 31. Minute klärte Christopher Buchtmann einen Konter vor dem einschussbereiten Patrick Weihrauch und in der 34. Minute schoss Andreas Voglsammer nach einem schön vorgetragenen Konter rechts neben das Tor. Eine weitere gute Torchance erspielte sich der DSC in der 40. Minute nach einem Konter bei dem Florian Hartherz von links flankte und Andreas Voglsammer den Ball in Rücklage über das Tor köpfte. Die letzte Chance der rasanten ersten Halbzeit hatte dann Jonathan Clauss zwei Minuten später, als er nach Fehler von Jeremy Dudziak an einen langen Ball von Patrick Weihrauch gelangte, jedoch per Lupfer an Robin Himmelmann scheiterte. Kurz darauf war Pause, Arminias Führung nach 45 Minuten fiel zu gering aus.

Auf die schlechte erste Halbzeit seiner Elf reagierte Jos Luhukay in der Pause mit einem Wechsel. Mit Marvin Knoll ersetzte ein zentraler Mittelfeldspieler den offensiven Mats Möller Daehli. Und Luhukays Joker stach sofort: In der 48. Minute flankte Knoll von der linken Seite an den langen Pfosten zu Ryo Miyaichi, der den Ball mit dem Kopf und mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:1 versenkte. Angetrieben vom lautstarken Publikum kamen die Gastgeber nun besser in die Partie, torgefährliche Szenen blieben jedoch zunächst auf beiden Seiten aus.

In der 68. Minute wechselte Uwe Neuhaus zum ersten Mal aus. Florian Hartherz hatte sich in einem Zweikampf verletzt und konnte nicht mehr weiterspielen, für ihn kam Anderson Lucoqui in die Partie. Durch die taktische Umstellung der Gastgeber entwickelte sich nun eine Partie mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld, aber weniger Räumen und dadurch auch deutlich weniger Torchancen. Arminia fehlte in der zweiten Halbzeit offensiv die Präzision, so verfehlten beispielsweise Hereingaben von Weihrauch, Yabo und Klos ihre vorgesehenen Abnehmer jeweils um wenige Zentimeter.

Auffälligster Angreifer auf Seiten der Paulianer war im zweiten Durchgang Ryo Miyaichi, der Ortega Moreno in der 77. Minute mit einem wuchtigen Schuss aus kurzer Entfernung zu einer starken Parade zwang. Kurz darauf wechselte Neuhaus zum zweiten Mal, Nils Seufert ersetzte Reinhold Yabo in der Zentrale. Offensive Gefahr versprühte Arminia im zweiten Durchgang vor allem bei Standards. In der 83. Minute servierte Weihrauch den Ball Richtung langer Pfosten, doch Fabian Klos verpasste das Spielgerät knapp. Arminias Goalgetter versuchte es in der 86. Minute dann selber aus der Distanz, bekam jedoch nicht mehr genug Druck hinter das runde Leder, sodass Himmelmann parieren konnte.

Die letzte Chance des Spiels hatten dann wieder die Arminen: Nach einem Konter bediente Patrick Weihrauch den eingewechselten Keanu Staude, der den Ball jedoch nicht richtig traf und ihn daher auch nicht gefährlich auf das Tor bringen konnte. Kurz darauf war Schluss, nach starker erster Hälfte und ausgeglichenem zweiten Durchgang holte Arminia am Millerntor den 39. Punkt der Saison.

Stimmen zum Spiel

Trotz einer stärkeren zweiten Halbzeit des FC St. Pauli finde ich, dass wir es dennoch weiter gut verteidigt haben. Grundsätzlich müssen wir weitere Entwicklungsschritte machen und es schaffen, in der ersten Halbzeit direkt ein, zwei Tore mehr zu machen. Aufgrund der ersten Hälfte ist es ärgerlich – wir hätten das Spiel gerne gewonnen. Trotzdem muss man der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie den Kampf angenommen hat. Der nächste Entwicklungsschritt muss einfach sein, wenn wir so dominant auftreten, das Spiel schon in der ersten Habzeit zu entscheiden.

Reinhold Yabo

Das Spiel war leider nicht perfekt. Perfekt wäre es gewesen, wenn wir die Torchancen genutzt hätten. Normalerweise muss es zur Halbzeit 2:0 oder 3:0 für uns stehen. Deshalb müssen wir die nächsten Entwicklungsschritte dahingehend machen, dass wir das Spiel über die kompletten 90 Minuten auch souverän zu Ende spielen. Auf St. Pauli kommen immer wieder Druckphasen, von daher kann es passieren, dass man ein Gegentor bekommt. Wichtig ist es eben, dass du dich davon nicht beeindrucken lässt. Wir müssen weiter diesen dominanten Ballbesitz-Fußball spielen wie wir es in der ersten Halbzeit getan haben. Da wollen wir weiter daran arbeiten um es in der Zukunft besser zu machen. Aufgrund der ersten Halbzeit bin ich schon zufrieden. Wir haben einen Punkt aus St. Pauli mitgenommen – das ist nicht so einfach. Insgesamt kann ich damit ganz gut Leben, aber wir wollen weiter an dem festhalten was wir in der ersten Halbzeit gespielt haben und uns verbessern.

Fabian Klos

Das sind heute definitv zwei verlorene Punkte nach dieser ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte haben wir das Fußball spielen mehr oder weniger eingestellt – das müssen wir uns ankreiden. Wir gehen leider nur mit einem Punkt nach Hause, da wir in der ersten Halbzeit nicht nachgelegt haben. Wir müssen daran arbeiten, dass wir die Chancen die wir haben, besser ausspielen. Im nächsten Spiel wollen wir das besser machen, an der ersten Halbzeit anknüpfen und das dann über 90 Minuten durchzuziehen. Dann bin ich ziemlich sicher, dass wir als Sieger vom Platz gehen.

Andreas Voglsammer

Ich bin mit dem Spiel nicht hundertprozentig zufrieden. Wir haben eine richtig gute erste Hälfte gespielt und müssen in den ersten 20 Minuten eigentlich das Spiel entscheiden. Leider haben wir es nicht geschafft nach unseren vielen Vorstößen den letzten Pass anzubringen. St. Pauli hat dann in der zweiten Halbzeit umgestellt, womit wir Probleme bekommen haben. Das führte dann zu dem frühen Ausgleich. Wir waren dann nicht mehr bereit, hundertprozentiges Risiko zu gehen und haben wieder vermehrt mit langen Bällen gearbeitet, die zu mehr Ballverlusten geführt haben. Beide Mannschaften hätten noch den Lucky-Punch setzen können, doch am Ende blieb es dann bei einem gerechten 1:1. Trotzdem bin ich nicht zu 100% zufrieden.

Uwe Neuhaus

Meine Mannschaft hat sich von der ersten bis zur letzten Minute viel vorgenommen. Wir haben viel Leidenschaft gezeigt, geraten aber unglücklich in Rückstand, was in unserer momentanen Situation nicht einfach ist. Das mussten wir erstmal Abschütteln und hatten dann Probleme Zugriff zu bekommen. Geholfen hat uns dann der frühe Ausgleich zu Beginn der zweiten Hälfte. So blieb das Spiel spannend bis zur letzten Minute. Am Ende ist das Unentschieden gerecht, da wir die bessere zweite Hälfte gespielt haben und Arminia Bielefeld in der ersten Halbzeit dominanter war.

Jos Luhukay

FC St. Pauli:
Himmelmann – Park, Carstens, Hoogma, Dudziak – Flum – Möller Daehli (46. Knoll), Buchtmann, Miyaichi (87. Becker) – Allagui (74. Lankford), Meier.

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner, Behrendt, Börner, Hartherz (68. Lucoqui) – Yabo (79. Seufert), Prietl, Weihrauch – Clauss (85. Staude), Klos, Voglsammer.

Tore:
0:1 (5., Foulelfmeter) Klos, 1:1 (48.) Miyaichi.

Gelbe Karten:
Park, Buchtmann, Carstens/Voglsammer, Behrendt, Weihrauch

Zuschauer:
29.546