DSC Arminia Bielefeld -

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Mo., 29.04.2019 20:30 Uhr

SC Paderborn 07
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07vsSC Paderborn 07

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Mo., 29.04.2019 20:30 Uhr

MSV Duisburg(1)
DSC Arminia Bielefeld (1)

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Wer wird Duisburgs “Lifesaver”?

Vier Spieltage vor Schluss steht der MSV Duisburg auf dem letzten Tabellenplatz. Das dürfte dem “Livesaver”, einer bunten Vogelstatue auf der Duisburger Brunnenmeile, nicht sonderlich gefallen. Und so hofft auch der inoffizielle Wappenvogel der Stadt, dass der MSV noch seinen eigenen “Livesafer” findet.

Bisher spielen die Zebras eine äußerst unbefriedigende Saison. Nach 30 Saisonspielen belegt man den 18. Platz mit nur 24 Punkten. Zuletzt musste man sich gegen den SV Sandhausen, einen direkten Konkurrenten, mit einer Punkteteilung begnügen – holte dabei aber immer einen 0:2-Rückstand auf. Dennoch zu wenig, wenn man noch auf den Relegationsplatz klettern will. Diesen hat momentan der 1. FC Magdeburg mit drei Punkten Vorsprung und einem klar besseren Torverhältnis inne.

Noch recht früh in der Saison gab es beim MSV den ersten Trainerwechsel. Ilia Gruev musste nach sechs Niederlagen und zwei Unentschieden seinen Posten räumen. Unter dem neuen Trainer Torsten Lieberknecht konnten die Zebras dann ihren ersten Saisonsieg beim 1. FC Köln feiern, als sie überraschend 2:1 gewannen. Die bisherige Bilanz unter Lieberknecht ist eher negativ: fünf Siege, sieben Unentschieden und zehn Niederlagen. Zwei dieser fünf Siege in der laufenden Spielzeit gelangen jedoch gegen den DSC Arminia. Zuerst unterlag der DSC mit 0:3 in der zweiten Runde des DFB-Pokals, ehe ein paar Wochen später die Zweitliga-Heimniederlage gegen den MSV (0:1) hingenommen werden musste.

Doch nun steht ein Heimspiel der Duisburger gegen Arminia an. In der Heimtabelle rangieren die Zebras ebenfalls auf dem letzten Tabellenplatz mit nur drei Siegen, zwei Unentschieden und zehn Niederlagen. Für neutrale Zuschauer lohnt sich der Gang in die Schauinsland-Reisen-Arena allemal. In den letzten fünf Heimspielen fielen insgesamt 24 Tore. Das macht im Schnitt 4,8 Tore pro Spiel. Dabei erzielten die Gastgeber elf Tore und fingen sich 13 Gegentore. Lediglich im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg, welches mit 1:0 gewonnen werden konnte, blieben die Zebras unter zwei Gegentoren. Bezeichnend für den Negativlauf ist außerdem, dass der Top-Torschütze des MSV ein Verteidiger ist. Kevin Wolze erzielte in seinen bisherigen 28 Pflichtspielen acht Tore für seine Mannschaft. Immerhin konnte vor kurzem Moritz Stoppelkamp, einer der erfahrensten MSV-Spieler, seine Torflaute beenden und gehörten somit zusammen mit Cauly Oliveira de Souza und Fabian Schnellhardt zu den Akteuren, die sich zum “Livesafer” aufschwingen könnten.

Aus den letzten zehn Pflichtspielen holte der MSV Duisbug nur einen Sieg. Dazu gesellen sich vier Niederlagen und fünf Unentschieden. Zwölf Punkte sind in dieser Saison noch maximal zu holen. Diese brauchen die Duisburger dringend, um nach dem letzten Spieltag nicht weiterhin auf einem direkten Abstiegsplatz zu stehen. Auf den “Livesafer” auf der Duisburger Brunnenmeile wird sich die Mannschaft dabei nicht verlassen können.

“Irrgarten der Leidenschaft”

Unser aller Leidenschaft ist der Fußball und eine Zweitligasaison kann ein wahrer Irrgarten werden. Unser kommender Gegner, der MSV Duisburg hat sich im bisherigen Saisonverlauf an das Tabellenende verirrt. Und in Bielefeld wünscht man sich, dass sich der Ball aus einer der unzähligen Torchancen wieder in das Tor verirrt.

Der britische Filmregisseur und Autor Alfred Hitchcock starb am kommenden Montag vor 39 Jahren. “Irrgarten der Leidenschaft” lautet der deutsche Titel einer seiner Filme. Zwar sind noch ein paar wenige Spieltage zu spielen bevor die Saison zu Ende ist, dennoch könnte das Montagspiel zu einem Thriller werden. Kann der MSV Duisburg im Kampf um den Klassenerhalt punkten? Nutzt der DSC seine Torchancen endlich konsequenter aus? Fragen dazu beantworteten Uwe Neuhaus und Manuel Prietl auf der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel.

Nach der 1:3-Niederlage gegen Ingolstadt vergangenes Wochenende in der SchücoArena war Uwe Neuhaus sichtlich angefressen. “Nach dem Spiel war ich sehr sauer und auch in der Nachbetrachtung des Spiels hat sich dieses Gefühl noch einmal verstärkt”, sagte der Trainer. Die Art und Weise wie die Tore gefallen seien, gefiel dem 59-Jährigen gar nicht. “Wir haben in diesem Spiel einfach schlecht verteidigt und wenn wir vorne die Tore nicht machen, dann müssen wir zumindest hinten den Kasten sauber halten”, betonte Neuhaus. Man habe hoffentlich die richtigen Schlüsse daraus gezogen. Manuel Prietl pflichtete seinem Trainer bei: “Wir haben definitiv etwas wiedergutzumachen. Außerdem haben wir gegen Duisburg in dieser Saison schon zweimal verloren, da wollen wir dieses Spiel unbedingt gewinnen.” Auch deswegen dürfe man in der Zweiten Liga niemanden unterschätzen.

Uwe Neuhaus wisse, was auf ihn und seine Mannschaft am Montagabend zukommen werde. Es sei erstaunlich, dass eine solche Mannschaft Tabellenletzter sei, denn der Kader verfüge über spielstarke Akteure und sei personell gut aufgestellt. “Das wird eine der letzten Chancen für Duisburg im Abstiegskampf. Doch wir müssen uns auf unsere eigene Leistung und unsere eigenen Aufgaben konzentrieren. Das nächste Spiel ist immer das wichtigste und da nehme ich auch keine Rücksicht darauf, ob eine mögliche Gelbsperre droht. Die Mannschaft von der ich am meisten überzeugt bin, die spielt am Ende auch”, erklärte Neuhaus auf Nachfrage zu den drohenden Gelbsperren für Manuel Prietl, Florian Hartherz und Andreas Voglsammer, die bei einer weiteren gelben Karte das Nachbarschaftsduell gegen den SC Paderborn verpassen würden.

Auch Manuel Prietl geht durch seine bisherigen vier gelben Karten nicht anders in das Spiel: “Nein, deshalb spiele ich nicht anders. Man darf darüber nicht nachdenken, sonst bremst einen der Kopf aus. Man muss immer 100 Prozent geben. Die fünfte gelbe Karte gehört eben dazu. Natürlich versuche ich aber ohne gelbe Karte auszukommen.” Der Österreicher freue sich regelmäßig auf der Sechser-Position spielen zu dürfen und wolle deshalb auch gerne gegen den SC Paderborn wieder auf dem Platz stehen. Gute Aussichten wieder in den Kader zurück zu kehren Jóan Símun Edmundsson. Der Färinger trainiere wieder normal mit der Mannschaft. “Er hat heute normal trainiert, es kann gut sein, dass er wieder dabei ist. Für mich macht es schon Sinn, ihn mitzunehmen, ich werde aber in den nächsten Tagen bis zum Spiel am Montag weiter mit ihm sprechen”, sagte Neuhaus. Weiterhin fehlen werden hingegen die Langzeitverletzten Nils Quaschner, Sven Schipplock und Christopher Nöthe.

Im Scheinwerferflutlicht der Schauinsland-Reisen-Arena am Montagabend wird sich zeigen, wer in diesem vermeintlichen Thriller das Happy End auf seiner Seite hat. Kann der DSC endlich seine viele Torchancen in etwas Zählbares verwandeln oder erwacht der MSV Duisburg kurz vor Saisonende nochmal zu neuem Leben? All das wird sich am Montag zeigen. Nervenkitzel garantiert!

Weitere Aussagen von Neuhaus und Prietl gibt es im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Die gesamte Pressekonferenz gibt es auch auf ArminiaClubTV zu sehen:

Darüber hinaus hat sich Cedric Brunner schon unter der Woche in #Anlauf auf ArminiaClubTV geäußert:

Berichterstattung Duisburg – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den MSV Duisburg.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Montag um 20:30 Uhr das Spiel beim MSV Duisburg live in der Schauinsland-Reisen-Arena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der Schauinsland-Reisen-Arena.
  • Sky zeigt das Spiel live.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:00 Uhr

2:2 beim Thriller in Meiderich

Nicht einmal Alfred Hitchcock, der am heutigen Spieltag vor 39 Jahren verstorben war, hätte ein spannenderes Drehbuch für ein Montagabendspiel im deutschen Unterhaus schreiben können! Nach einem intensiven und kartenreichen Spiel trennten sich der MSV Duisburg und der DSC Arminia mit 2:2 (1:1).

Das Flutlichtspiel von Meiderich war Fußballleidenschaft pur. Keine der beiden Mannschaften hatte etwas zu verschenken, das wurde von Beginn an deutlich! Trainer Uwe Neuhaus wechselte im Vergleich zum vorigen Spiel gegen Ingolstadt auf zwei Positionen: Anderson Lucoqui und Nils Seufert starteten von Beginn an, während Florian Hartherz und Reinhold Yabo zunächst auf der Ersatzbank platznahmen. Wieder im Kader mit dabei war Jóan Símun Edmundsson nach überstandener Verletzungspause.

Das Spiel begann für Arminia traumhaft! Keine zehn Minuten waren gespielt, da klingelte es schon im Gehäuse von Felix Wiedwald, dem MSV-Torhüter. Jonathan Clauss schickte Fabian Klos über den rechten Flügel. Im Vollsprint brachte dieser den Ball in die Mitte, wo Andreas Voglsammer zum Einschieben bereit stand. Arminias Nummer 21 musste nur den Fuß hinhalten und schob so den Ball gekonnt ins kurze Eck – 1:0 nach sieben Spielminuten!

Arminia machte in den folgenden Minuten weiter Druck und spielte den eigenen Ballbesitzfußball sehr gut aus. So tauchten Anderson Lucoqui (13.) und Voglsammer (14.) weiter gefährlich vor dem Tor der Zebras auf. Ganz eng wurde es dann ein paar Minuten später, als Cedric Brunner über rechts anzog und sich am MSV-Verteidiger vorbeikämpfte. An der Grundlinie spielte er den Ball in den Rückraum in Richtung Seufert, wo der Ball von einem Verteidiger abgewehrt wurde. Allerdings sprang der Ball direkt vor die Füße von Jonathan Clauss. Dieser packte seinen Hammer aus und jagte das Leder an den Außenpfosten. Das war knapp!

Zunächst sah alles nach einer klaren Überlegenheit für die “Blauen” aus, von den Duisburgern war noch nichts zu sehen und eine gewisse Verunsicherung durch den frühen Rückstand war dem MSV anzumerken. Wie aus dem nichts fiel dann der 1:1-Ausgleichstreffer in der 20. Minute durch Stanislav Iljutcenko. Enis Hajri war es auf Seiten der Gäste, der Moritz Stoppelkamp auf halbrechter Position im Strafraum von Arminia ins Spiel brachte. Sein Schuss zog eigentlich am langen Pfosten vorbei, doch Iljutcenko stand im Stile eines Stürmers bereit und staubte zum 1:1 ab, das sich nicht angekündigt hatte.

Stefan Ortega Moreno war es dann, der seine Mannschaft nicht in Rückstand geraten ließ. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld kam Hajri zum Kopfball. Der Ball flog in Richtung der langen Ecke und Ortega Moreno musste sich ganz lang machen um den Ball noch aus dem Winkel zu kratzen. In der Folgezeit waren beide Mannschaften gleich auf und es folgte ein rassiges und munteres Spiel. Es war beiden Mannschaften anzumerken, dass niemand etwas zu verschenken hatte. In der Folgezeit spielte sich das geschehen allerdings hauptsächlich im Mittelfeld ab, wo sich beide Mannschaften nichts schenkten und keinem Zweikampf aus dem Weg gingen. Zwar versuchten beide Mannschaften gefährlich vor das Tor zu kommen, der letzte Ball kam jetzt aber nicht mehr an. So ging es mit dem 1:1 in die Kabinen!

Mit Anpfiff der zweiten Spielhälfte wurde das Spiel in den ersten Minuten ruppiger, die Zweikämpfe härter geführt. Sowohl Lucoqui als auch der MSV-Kapitän Gerrit Nauber sahen in den Anfangsminuten die gelbe Karte. Dem Tor wurde sich nur langsam genähert. Das lag auch daran, dass beide Mannschaften nun stabiler im defensiven Mittelfeld standen.Nach 60 Minuten gab es dann aber Elfmeter für Arminia! Dustin Bomheuer brachte im Eins-gegen-Eins Klos im Sechzener zu Fall und sah die gelbe Karte für sein Vergehen. Voglsammer versenkte den Ball links unten im Eck. Wiedwald war zwar noch dran, aber nicht mehr entscheidend genug, um das 1:2 aus MSV-Sicht zu verhindern.

Doch keine zehn Minuten später sollte die erneute Wendung im Meidericher Thriller folgen! Brian Behrendt sah nach einer Notbremse die rote Karte und musste vom Platz. Den folgenden Freistoß aus gut 20 Metern setzte Kevin Wolze haargenau in das untere rechte Toreck zum 2:2. Jetzt galt es in Unterzahl gegen die Zebras zu bestehen. Uwe Neuhaus reagierte prompt und wechselte gleich doppelt: Amos Pieper ersetzte Patrick Weihrauch und Stephan Salger kam für Nils Seufert in die Partie. Einige Minuten zuvor kam schon Reinhold Yabo für Cedric Brunner auf den Platz. Damit war das Wechselkontingent gut 20 Minuten vor Ende der Partie ausgeschöpft.

In den letzten Minuten gab es Dauerdruck der Duisburger auf das Tor der Arminia! Ortega Moreno hatte einige scharfe Bälle abzuwehren. Das Spiel war weiterhin von hart geführten Zweikämpfen geprägt – Abstiegskampf wie er im Buche steht! Die nächsten Verwarnungen sahen Yabo und Clauss. Der DSC wehrte sich mit allem, was er hatte. Nach zusätzlichen fünf Minuten Nachspielzeit war es geschafft und Arminia nahm am Ende einen Punkt aus Duisburg mit nach Hause. Was für ein Spiel!

Flutlicht, Kampf und Leidenschaft. Vier Tore, ein Platzverweis und ein Elfmeter. Mehrere gelbe Karten, Emotionen und hitzige Ränge! Der Thriller aus Meiderich hatte viel bieten. Hitchcock wäre wohl stolz gewesen! Für den DSC geht es bereits am Freitagabend (18:30 Uhr, SchücoArena) mit dem OWL-Duell gegen den SC Paderborn 07 weiter.

Stimmen zum Spiel

Es ist das dritte Spiel in Folge, das wir definitiv gewinnen können anhand der Chancen, die wir hatten. Daher weiß ich nicht, ob ich mich über den erkämpften Punkt in Unterzahl am Ende freuen soll oder ob die negativen Dinge überwiegen. Es tut trotzdem weh aus den letzten drei Spielen nur zwei Punkte geholt zu haben.

Stefan Ortega Moreno

So richtig kann ich das Spiel nicht einordnen. Wir wollten unbedingt drei Punkte nach Bielefeld mitnehmen. Das ist uns nicht gelungen und das müssen wir uns ankreiden. Aber vom Spielverlauf her, wenn du lange in Unterzahl spielst und in einem brutal intensiven Spiel noch einen Punkt mitnimmst, dann muss ich sagen, dass wir eine gute Mentalität gezeigt haben. Jetzt freuen wir einfach auf ein ausverkauftes zuhause und wollen Paderborn ärgern.

Julian Börner

In der ersten Halbzeit haben wir mal wieder unsere Chancen nicht genutzt und bekommen in der zweiten Halbzeit die rote Karte, dadurch ist das Spiel wieder einmal gekippt. Wir haben aber dagegen gehalten und haben uns den Arsch aufgerissen, ohne etwas Zählbares wollten wir nicht nach Hause fahren! Nichtsdestotrotz ist es sehr ärgerlich aus den letzten drei Spielen nur zwei Punkte geholt zu haben – das nervt ein bisschen.

Fabian Klos

Ich bin natürlich nicht zufrieden. Wir hatten etliche gute Chance und kamen oft über die Außenbahn, ohne den letzten Ball entscheidend anzubringen. Wenn dann das 1:1 aus dem nichts fällt, fängst du wieder von vorne an. Am Ende musst zu dann noch zittern, um den Punkt nach Hause mitzunehmen. Wir haben natürlich noch Entwicklungsmöglichkeiten nach oben. Aber vielleicht muss man heute die Kirche im Dorf lassen und mit dem Punkt zufrieden sein.

Uwe Neuhaus

Wir haben gemerkt, dass wir ins Risiko gehen müssen. Wir haben früh Probleme bekommen, unter anderem durch den frühen Rückstand. Positiv ist, dass wir aus dem nichts wieder zurückgekommen sind. In der zweiten Halbzeit haben wir ein wenig umgestellt und hatten mehr Ballgewinne dadurch und weitere Möglichkeiten in Richtung Bielefelder Tor zu kommen. Wir machen aber zu viele taktische Fehler und beenden so ein Spiel eben nur mit einem Unentschieden. Dass wir nach solchen Rückschlägen aber immer wieder zurückkommen, zeigt die Mentalität meiner Mannschaft. Den einen glücklichen Moment, den es aber braucht, um den Sieg einzufahren, der war heute nicht auf unserer Seite.

Thorsten Lieberknecht

MSV Duisburg:
Wiewald – Hajri, Bomheuer, Nauber (80. Engin), Wolze – Schnellhardt – Stoppelkamp, Nielsen, Oliveira Souza (46. Albutat) – Iljutcenko, Tashchy (62. Gyau).

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner (64. Yabo), Behrendt, Börner, Lucoqui – Weihrauch (69.Pieper), Prietl, Seufert (69. Salger) – Clauss, Klos, Voglsammer.

Tore:
0:1 (7.) Voglsammer, 1:1 (20.) Iljutcenko, 1:2 (61., Foulelfmeter) Voglsammer, 2:2 (68.) Wolze.

Gelbe Karten:
Stoppelkamp, Nauber, Bomheuer, Wiegel, Wolze/Brunner, Lucoqui, Yabo, Clauss

Rote Karte:
Behrendt wegen einer Notbremse (67.)

Zuschauer:
13.340