DSC Arminia Bielefeld -

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Mi., 30.01.2019 20:30 Uhr

SC Paderborn 07
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07vsSC Paderborn 07

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Mi., 30.01.2019 20:30 Uhr

SG Dynamo Dresden(3)
DSC Arminia Bielefeld (1)

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Dynamo und das Gesetz der Serie

Ein Auswärtsspiel in der englischen Woche und Dynamo Dresden: Das war für Arminia in der Vergangenheit immer eine erfolgsversprechende Kombination. Im Oktober 2016 siegten die Blauen im DFB-Pokal durch ein Tor von Christoph Hemlein knapp mit 1:0, um dann in der abgelaufenen Saison 2017/2018 einen 2:0-Sieg auf einem Mittwochabend aus dem Rudolf-Harbig-Stadion zu entführen. Zum Jahresauftakt in der Zweiten Bundesliga erwartet den DSC nun wieder ein Flutlichtspiel bei den Sachsen.

Einer, der bei beiden Spielen mit von der Partie war, ist DSC-Cheftrainer Uwe Neuhaus. Seit Dezember 2018 steht der gebürtige Hattinger bei Arminia an der Seitenlinie, zuvor verbrachte er bei Dynamo Dresden drei sehr erfolgreiche Jahre. Unter seiner Regie schafften die Gelb-Schwarzen die Rückkehr ins Fußball-Unterhaus, um dann ein Jahr später die Spielzeit auf einem hervorragenden fünften Platz abzuschließen. Im Anschluss an einen misslungenen Saisonstart und eine Pokalpleite in der ersten Runde gegen den SV Rödinghausen war für Neuhaus das Kapitel Dynamo im August 2018 allerdings beendet. Wenn er mit der Arminia am Mittwoch zur alten Wirkungsstätte zurückkehrt, schließt sich für den erfahrenen Trainer also auch ein Kreis.

Die frühe Trainerentlassung steht sinnbildlich für eine Dresdner Hinrunde mit Höhen und Tiefen. Zwar verstärkten sich die Elbstädter im Sommer mit den Neuzugängen Patrick Ebert (FC Ingolstadt), Baris Atik (TSG Hoffenheim) und Brian Hamalainen (SV Zulte Waregem) durchaus namhaft, auf dem Platz präsentierten sich die Sachsen allerdings nicht immer dominant. Daran änderte auch die Verpflichtung von Trainer Maik Walpurgis, der eine Arminia-Vergangenheit aufweisen kann, nicht viel. Unter seiner Ägide gelangen den Sachsen insgesamt sechs Siege, allerdings mussten die Dresdner bei der 1:8-Pleite beim 1.FC Köln auch eine denkwürdige Schmach über sich ergehen lassen. Während Neuhaus in seiner Zeit bei den Sachsen eine 4-3-3-Formation favorisierte, lässt sich Walpurgis ungern in die Karten schauen. Er schickte sein Team in der Hinrunde sowohl mit einer Dreier- als auch mit einer Fünferkette auf den Platz. Beim Auswärtsspiel in Duisburg am 18. Spieltag (3:1-Sieg) agierte der achtfache DDR-Meister hingegen in einer klassischen 4-4-2-Formation mit zwei Angreifern.

Mit 25 Punkten rangieren die Dresdner zur Saisonhalbzeit auf einem ungefährdeten zehnten Tabellenplatz. Den eigenen Ansprüchen ist damit aber noch nicht vollständig Genüge getan. Denn eigentlich hatte Dynamo eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte angepeilt. In Aktionismus verfallen die Verantwortlichen der Elbstädter aber trotzdem nicht, das Vertrauen in die sportliche Qualität ist weiterhin hoch. Vor allem im Angriff hat Coach Walpurgis die Qual der Wahl. Neben Haris Duljevic und Lucas Röser hat sich vor allem der Senegalese Moussa Koné in den Fokus der Öffentlichkeit gespielt. Der 22-Jährige ist einer der großen Gewinner der bisherigen Saison und erzielte in 18 Spielen bereits acht Tore, legte zudem fünf Treffer vor. Gelingt es Arminia, den torhungrigen Dresdner Angreifer in Schach zu halten, könnte auch am kommenden Mittwochabend wieder einmal das Gesetz der Serie greifen.

Das Hoffen auf den längeren Atem

Die schöne Elbstadt Dresden ist bekannt für ihre Semperoper und ihre Frauenkirche. Den wenigsten Leuten dürfte bekannt sein, dass in Dresden der Kaffeefilter oder der Bierdeckel erfunden wurden. Zu diesen Menschen dürften wohl auch Mittelfeldspieler Manuel Prietl und Cheftrainer Uwe Neuhaus zählen, die sich im Presseraum der SchücoArena mit den Medienvertretern trafen, um mit ihnen über das erste Pflichtspiel des laufenden Jahres zu sprechen – am Mittwoch spielt der DSC um 20:30 bei der SG Dynamo Dresden und hofft dabei auf den längeren Atem. Den Vorteil des frischeren Atems dürften zumindest die Dresdner für sich beanspruchen, einem bekannten Mundwasser sei Dank.

Rund 300 Fans begleiten den DSC zum ersten Pflichtspiel des neuen Jahres in die sächsische Landeshauptstadt. Die Reise an die Elbe nicht antreten werden Christopher Nöthe, Nils Quaschner, Sven Schipplock, Tom Schütz und Can Özkan, die allesamt verletzt ausfallen. Besonders der Ausfall von Tom Schütz bereitet Uwe Neuhaus einige Kopfschmerzen, da er Arminias Nummer sechs als “wertvollen Führungsspieler” beschreibt, auf dessen Standardsituationen Bielefelds Trainerteam nur ungerne verzichte. Angesprochen auf die mögliche Startelf hielt sich Neuhaus bedeckt: “Ich denke, dass ich mich entschieden habe und habe in meinem Kopf keine offenen Positionen mehr.” Den kommenden Gegner kennt Neuhaus allzu gut, war er von 2015 bis 2018 doch selbst Trainer Dynamos. Einen Vorteil für seine Mannschaft bedeute dies aber nicht: “Meine Trainervergangenheit spielt keine Rolle. Natürlich kann ich meinen Spielern von allen Dresdner Akteuren Infos geben und die individuellen Stärken und Schwächen aufzeigen. Alles andere ist sowieso schon gläsern. Die Rollen sind in beiden System festgelegt und von daher gehe ich davon aus, dass keiner den anderen am Mittwoch überraschen wird.”

Winter-Neuzugang Reinhold Yabo gehört ebenso wie Joan Simun Edmundsson zum 18er-Kader, der die Reise nach Dresden mit antreten wird. Ob die Startelf-Ampel für den Färinger, der zuletzt mit einer Außenbandverletzung ausgefallen war, grün zeigt, konnte Neuhaus nicht abschließend beurteilen: “Eddy hat keine Einschränkungen im Bewegungsablauf. Ich bin guter Dinge, dass er völlig belastungsfrei ins Spiel gehen könnte.” Ob es dazu kommt, wollte Neuhaus nicht verraten: “Wir werden wohl mit einem Dreier-Mittelfeld spielen. Das, was wir verheimlichen können, wollen wir gerne bei uns behalten.” À propos Ampel: Eine Ampel am Dresdner Güntzplatz erstrahlt seit 25 Jahren in Rot. Warum? Weil eine direkt anbindende Straße an einen ampelgeregelten Punkt eben auch mit einer Verkehrsampel geregelt werden muss. Übrigens: Die Ampel liegt nicht auf dem Weg vom Teamhotel zum Stadion. Wäre das auch geklärt.

Geklärt wurden in der mehrwöchigen Wintervorbereitung des DSC auch Abläufe im Spiel, Systemumstellungen und taktische Finessen. Manuel Prietl, Arminias Mittelfeldmotor, berichtete den Medienvertretern, dass die Neuerungen im Arminia-Spiel vor allen Dingen für den Kopf gewesen seien: “Körperlich war die Vorbereitung nicht ganz so anstrengend wie in den vergangenen Jahren, dafür musste unser Kopf deutlich mehr arbeiten.” An Auswärtsfahrten nach Dresden, hat der Österreicher gute Erinnerungen, weswegen er sich auf die Fahrt freut: “Dresden ist ein gutes Pflaster für uns, dort haben wir viele positive Erlebnisse gefeiert. Wir wollen die Serie mit einem Auswärtssieg fortsetzen.” Einfach wird dies laut Prietl allerdings nicht, denn Dynamo sei “eine gute Mannschaft mit schnellen Spielern, die besonders gut im Umschaltspiel” sei.

Es ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Wäre noch die Sache mit dem eingangs erwähnten Atem – der Dresdner Unternehmer Karl August Lingner brachte im Jahr 1892 ein Mundwasser auf den Markt. Das bekannte Produkt ist auch noch gut 125 Jahre später in aller Munde. Die Dresdner dürften also zumindest mit frischem Atem in die Partie gegen den DSC gehen. Bleibt aus Bielefelder Sicht zu hoffen, dass der längere Atem am Ende bei Arminia liegt und den Ausschlag in Richtung Auswärtssieg gibt.

Weitere Aussagen von Neuhaus und Prietl gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Brian Behrendt zum Spiel in Dresden:

Berichterstattung Dresden – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen Dynamo Dresden.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Mittwoch um 20:30 Uhr das Spiel bei Dynamo Dresden live im Rudolf-Harbig-Stadion zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Rudolf-Harbig-Stadion.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Mittwoch)
  • Sky Sport News HD, “Die 2. Bundesliga”, 23:15 Uhr bis 00:15 Uhr (Mittwoch)
  • Sport1, “Die 2. Bundesliga”, 23:15 Uhr bis 00:15 Uhr (Mittwoch)

Arminia gewinnt Torfestival in Dresden

In einem wahnsinnigen und kuriosen Rückrundenauftakt gelingt dem DSC trotz zweimaligem Zwei-Tore-Rückstand ein spektakulärer und verdienter 4:3-Erfolg bei Dynamo Dresden.

Gegenüber der 4:1-Generalprobe gegen den VfB Lübeck veränderte DSC-Cheftrainer Uwe Neuhaus die Arminia-Startformation lediglich auf einer Position: Cedric Brunner erhielt den Vorzug vor Jonathan Clauss. Neuzugang Reinhold Yabo nahm zunächst auf der Bank Platz, Amos Pieper stand in Dresden noch nicht im Kader.

Arminia hatte von Beginn an viel Ballbesitz, der erste Torschuss resultierte jedoch aus einer Standardsituation: Brian Behrendt schoss einen Freistoß aus 30 Metern fulminant Richtung Dresdener Tor, doch Schlussmann Markus Schubert war auf dem Posten. Die Gastgeber benötigten 19 Minuten für ihren ersten Torschuss, doch der saß gleich: Nach einem Pass von Jannis Nikolaou tauchte Youngster Osman Atilgan frei vor DSC-Keeper Stefan Ortega Moreno auf und überwand ihn zum 1:0 für die SGD.

Die Dynamos blieben gleich am Drücker und hatten vier Minuten später durch Nikolaou die nächste Chance, der Abschluss des Sechsers aus der Distanz flog aber über das Bielefelder Gehäuse. In der 26. Minute legte die SGD dann aber nach: Nach einem Konter brachte Brian Behrendt Stürmer Moussa Kone im Strafraum zu Fall, den folgerichtigen Elfmeter versenkte Brian Hamalainen souverän zum 2:0. Und nur eine Minute später hätte Baris Atik beinahe den dritten Dresdner Treffer nachgelegt, zum Wohle Arminis segelte sein direkter Freistoß knapp neben das Tor.

Nach einer halben Stunde kam der DSC dann wieder besser in das Spiel: Brian Behrendt schlug einen klasse Diagonalball auf Andreas Voglsammer, der frei vor dem Dresdner Tor allerdings in Markus Schubert seinen Meister fand. In der 34. Minute gelang den Arminen dann der zwischenzeitliche Anschlusstreffer: Jóan Edmundsson flankte von links, Andreas Voglsammer schloss ab, doch zunächst blockte Brian Hamalainen den Schuss. Bei seinem Klärungsversuch schoss der Verteidiger jedoch Baris Atik ab, von dessen Kopf der Ball zum 2:1 über die Linie flog.

Bitter für Arminia: Statt jetzt auf den Ausgleich zu gehen, kassierte man in der Defensive den nächsten Rückschlag: Nach einem Freistoß von Hamalainen köpfte Kone gefährlich Richtung Bielefelder Tor, Stefan Ortega Moreno war zur Stelle und parierte glänzend. Die folgende Ecke nutzte Dynamo aber zum 3:1 (40.): Den Versuch von Nikolaou wehrte Ortega Moreno ab, doch den zweiten Ball versenkte Moussa Kone ohne Probleme. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Dr. Robert Kampka zur Halbzeit.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Dynamos zunächst mehr Spielanteile, aber mit der ersten Chance in der 53. Minute verkürzte Arminia auf 3:2: Einen langen Ball von Brian Behrendt verlängerte Fabian Klos mit dem Kopf in den Lauf von Edmundsson, der einen Gegenspieler abschüttelte und zum 3:2 einschob. Uwe Neuhaus wechselte kurz darauf Reinhold Yabo für Keanu Staude ein. Eineinhalb Jahre nach seinem letzten Spiel für den DSC, das ebenfalls in Dresden stattfand, war Ray endgültig back!

Und Arminia hatte nun Oberwasser. Florian Hartherz spielte einen klasse Flankenball auf Yabo, der wuchtig abzog und Schubert damit zu einer Glanzparade zwang. Die folgende Ecke brachte Edmundsson scharf vor das Tor zu Voglsammer, dessen Kopfball vom Innenpfosten zurück in das Spielfeld sprang und von Hartmann zur erneuten Ecke geklärt wurde. Dieses Mal versuchte es Seufert frech direkt, Schubert konnte so eben eingreifen. Belohnt wurden die Bielefelder Bemühungen dann in der 68. Minute: Ortega Moreno spielte einen langen Ball in den Lauf von Klos, der im Strafraum von Hartmann umgerissen wurde. Den zweiten korrekten Strafstoß in dieser Begegnung vewandelte Klos souverän zum 3:3 in die linke untere Ecke.

Das Unentschieden reichte den in der zweiten Halbzeit klasse aufspielenden Arminen aber nicht, es wurde weiter nach vorne gespielt. In der 74. Minute köpfte Prietl knapp über das Tor und in der 76. Minute scheiterte Edmundsson mit einem Versuch aus 16 Metern an Schubert. In der 77. Minute war es dann soweit: Nach Balleroberung von Klos und Yabo im Mittelfeld schaltete der DSC schnell um und Marco Hartmann wusste sich nur mit einer Notbremse gegen Klos zu helfen. Schiedsrichter Kampka schickte den Dresdner Kapitän mit der roten Karte vorzeitig zum Duschen. Den anschließenden Freistoß verwerte Arminia zum Führungstreffer: Edmundsson flankte, Klos köpfte quer zu Börner, der per Kopf zum 4:3 für seine Farben einnetzte.

Erst in der Schlussphase fand Dynamo wieder den Weg nach vorne: In der 84. Minute versprang Erich Berko der Ball in aussichtsreicher Position und eine Minute später scheiterte er per Kopf an Ortega Moreno. Die restlichen Minuten inklusive der fünf Minuten Nachspielzeit brachte Arminia dann souverän zu Ende und gewann ein spektakuläres Torfestival in Dresden mit 4:3. Bereits am Samstag (13:00 Uhr, SchücoArena) geht es für das Neuhaus-Team weiter mit dem Heimspiel gegen den HSV.

Stimmen zum Spiel

Wir haben Charakter bewiesen, weil wir uns nie aufgegeben haben und hier im Kollektiv gewonnen haben. Natürlich habe ich gute Erinnerungen an dieses Stadion, aber solche Leistungen wie in der ersten Halbzeit müssen wir zukünftig vermeiden. Das ist für uns erst der Anfang, es warten noch viele Spiele und man hat gesehen, was mit diesem Team möglich ist. Die Vorfreude auf den HSV ist natürlich riesengroß jetzt.

Reinhold Yabo

Die erste Halbzeit war pfui, die zweite Halbzeit war hui. Wir wussten nicht genau, wo wir stehen und liegen dann schon mit zwei Toren hinten. Aber dann haben wir Moral bewiesen und sind voll da gewesen. Wir waren in der zweiten Halbzeit präsenter, haben die Zweikämpfe gewonnen und dieses Stadion liegt uns anscheinend. Die Fehler aus der ersten Halbzeit müssen wir abstellen gegen den HSV, da wollen wir eine geile Show bieten. Im Fußball ist alles möglich, das hat man heute wieder gesehen.

Manuel Prietl

Seit ich bei Arminia spiele, waren die Spiele in Dresden immer spannend. Wir haben zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Halbzeit haben die Basics gefehlt und in der Halbzeit haben wir das klar analysiert und uns geschworen, dass wir so etwas auch den angreisten Fans nicht zumuten können. In der zweiten Halbzeit hat man dann gesehen, was uns ausmacht. Man hat eine intakte Mannschaft gesehen, jeder ist für jeden gerannt. Jetzt fahren wir mit einem schönen Gefühl zurück nach Bielefeld.

Julian Börner

Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir die Tore zu leicht hergeschenkt und die Zweikampfstärke vermissen lassen. Wir haben das dann in der Halbzeit als Prüfung für die Mannschaft betrachtet und ein anderes Gesicht gezeigt. Das frühe zweite Tor hat uns zusätzlichen Glauben gegeben und unterm Strich ist der Sieg dann auch verdient.

Uwe Neuhaus

Glückwunsch an Uwe und seine Mannschaft. Für uns ist das Ergebnis wahnsinnig bitter, weil wir eine gute erste Halbzeit gespielt haben, gut organisiert waren und unsere Torchancen verwertet haben. In der zweiten Halbzeit waren wir dann schlecht, obwohl das nach der ersten Halbzeit nicht zu erwarten war. Heute haben Spieler, die sonst stabil spielen, große individuelle Fehler gemacht. So kannst du so ein Spiel nicht gewinnen, darum ist Arminias Sieg nicht unverdient.

Maik Walpurgis

SG Dynamo Dresden:
Schubert – Gonther (70. Wahlqvist), Hartmann, Müller, Hamalainen – Berko, Benatelli, Nikolaou, Atik (65. Ebert)– Atilgan (78. Dumic), Kone.

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner, Behrendt, Börner, Hartherz – Edmundsson (90.+3 Brandy), Prietl, Seufert (90.+1 Salger) – Staude (55. Yabo), Klos, Voglsammer.

Tore:
1:0 (19.) Atilgan, 2:0 (27., Foulelfmeter) Hamalainen, 2:1 (34., Eigentor) Atik, 3:1 (40.) Kone, 3:2 (53.) Edmundsson, 3:3 (69., Foulelfmeter) Klos, 3:4 (79.) Börner.

Gelbe Karten:
Müller, Hartmann, Ebert/Behrendt, Seufert

Rote Karte:
Hartmann (77.) wegen einer Notbremse

Zuschauer:
24.706