DSC Arminia Bielefeld -

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So., 12.05.2019 15:30 Uhr

SC Paderborn 07
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07vsSC Paderborn 07

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So., 12.05.2019 15:30 Uhr

SV Sandhausen(0)
DSC Arminia Bielefeld (2)

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Sieben Jahre Rock’n’Roll

Nur noch zwei Spiele sind in der laufenden Saison zu absolvieren. Für Arminia geht es am vorletzten Spieltag im letzten Auswärtsspiel der Spielzeit nach Sandhausen. Dort wartet ein Gegner, der es sich auf die Fahne geschrieben hat, die Rückrunde zu rocken.

Wer den Begriff 2. Bundesliga hört und an Underdogs im deutschen Unterhaus denkt, der hat sofort den Verein aus dem nördlichen Baden-Württemberg im Kopf. Der SV Sandhausen steht wohl wie kaum ein anderer Verein für einen Außenseiter in der 2. Fußball-Bundesliga. Die aktuelle Spielzeit ist allerdings schon die siebte in Folge für Sandhausen. Und das mit einem der geringsten Etats im Vergleich zu anderen Fußballclubs. Und sportlich sah es zu Beginn dieser Saison nicht allzu rosig aus.

Nach dem neunten Spieltag wurde Trainer Kenan Kocak von seinen Aufgaben entbunden. Nach sechs Niederlagen, zwei Unentschieden und nur einem Sieg war die Station Sandhausen für ihn nach etwas mehr als zwei Jahren beendet. Neu an den Hardtwald kam dann Uwe Koschinat, der bei Fortuna Köln aus seinem Vertrag ausgelöst wurde. Zunächst gelang die Trendwende nicht – nach der Hinrunde belegte Sandhausen den 16. Platz mit nur zwei Punkten vor dem Tabellenletzten und schied in der zweiten Runde des Pokals mit 0:3 beim 1.FC Heidenheim aus. Doch mit Beginn der Rückrunde zeigte die Mannschaft von Uwe Koschinat ein anderes Gesicht. Der SV Sandhausen hatte sich in einer eigens ausgerufenen Kampagne (“WIR rocken die Rückrunde!”) vorgenommen, in der Rückrunde nochmal voll anzugreifen – und das taten sie auch! Wer die Rückrundentabelle mit den bisher 15 gespielten Partien betrachtet, der stellt fest, dass Sandhausen auf Platz drei steht. Einen Platz vor Arminia bei gleicher Punktzahl und einem leicht besseren Torverhältnis.

Großen Anteil haben daran die drei Top-Scorer Andrew Wooten, Fabian Schleusener und Philipp Förster, die ihre Torgefährlichkeit wiederentdeckt haben. Andrew Wooten steht dabei auf dem 4. Platz der Torjäger-Tabelle mit 17 erzielten Treffern. Noch ein Tor und einen Platz vor DSC-Rekordtorjäger Fabian Klos. Fabian Schleusener selbst erzielte zehn Treffer (bis zu einer schweren Verletzung, die das vorzeitige Saisonende bedeutet) und Philipp Förster konnte fünf Mal einnetzen und legte zwei Tore auf.

Auf Arminia wartet somit ein echter Brocken. Die Kurpfälzer bauten durch den Sieg gegen Heidenheim einen Vereinsrekord weiter aus. Mittlerweile ist die Elf von Uwe Koschinat schon seit acht Spielen ungeschlagen (sechs Siege, zwei Remis). Ihre letzte Niederlage kassierten sie am 24. Spieltag gegen Aue (0:3). Nach der Partie gegen den FC Erzgebirge hatte die Elf von Trainer Uwe Koschinat mit 17 Punkten auf dem Konto und drei Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz 16 noch am Tabellenende gestanden. Mittlerweile zählt der SVS zu den formstärksten Teams der Liga und hat fünf Zähler Vorsprung auf den 16. Rang. Doch noch ist die Saison nicht gelaufen! Die Sandhäuser werden gegen Arminia alles in die Waagschale werfen, um den Klassnerhalt rechnerisch perfekt zu machen und auch die achte Spielzeit in Folge die 2. Bundesliga rocken zu können!

“Wir wollen immer punkten!”

Letztes Auswärtsspiel der Saison, über 400 Kilometer Anreise und den Klassenerhalt bereits in trockenen Tüchern. Trotzdem lassen es sich über 1.300 Bielefelder Fans nicht nehmen, ihre Mannschaft am Sonntag in Sandhausen zu unterstützen. 600 Bielefelder Fans reisen dafür eigens mit dem Sonderzug an. Die zahlreichen Anhänger dürfen sich laut Uwe Neuhaus und Reinhold Yabo auf eine Mannschaft freuen, die trotz der entspannten Ausgangssituation nichts zu verschenken habe.

Die letzte Auswärtsstour der laufenden Saison führt den DSC mit seinen Anhängern am 33. Spieltag also ins beschauliche Sandhausen, einer kleinen, gemütlichen Gemeinde in Baden-Württemberg in der Nähe von Heidelberg. Der dort ansässige SV ist seit sieben Jahren konstantes Mitglied der 2. Bundesliga und darf sich dank einer starken Rückrunde berechtigte Hoffnungen auf ein achtes Jahr am Stück machen. Vor dem Aufeinandertreffen am Hardtwald trafen sich Uwe Neuhaus und Reinhold Yabo mit den Bielefelder Medienvertretern, um über das Duell gegen die Sandhäuser zu sprechen.

Die Reise nicht antreten werden die Langzeitverletzten Nils Quaschner, Sven Schipplock, Christopher Nöthe und Cedric Brunner sowie Nils Seufert (Schambeinprobleme), Julian Börner (Suspendierung) und Manuel Prietl (Gelbsperre). Auch Roberto Massimo wird laut Neuhaus wohl in Bielefeld bleiben, da er unter muskulären Problem leidet.

Zu Beginn der Pressekonferenz äußerte sich DSC-Trainer Uwe Neuhaus kurz zu Abwehrspieler Julian Börner, der den Arminia-Verantwortlichen unter der Woche mitteilte, dass er im Sommer nach England wechseln wird. Weil Börner bereits eine mündliche Zusage gegeben hatte, zeigte sich Neuhaus “enttäuscht und überrascht. Ich habe viel Zeit in die Gespräche mit Julian investiert und war mir total sicher, dass er verlängert. Mir fehlt ein wenig das Verständnis für seine Entscheidung”, erzählte der Arminia-Coach, um sich dann wieder dem eigentlichen Grund der Pressekonferenz zu widmen, der Auswärtspartie beim SV Sandhausen.

Neuhaus ist sich sicher, dass er und sein Team mit dem SV Sandhausen auf einen Gegner treffen, “der mit aller Macht gewinnen will”. Für die Sandhäuser seien Punkte im Abstiegskampf “enorm wichtig”. Daher erwartet Arminias Trainer ein enges Spiel, in der “die Jungs alles reinwerfen werden”. Da Cedric Brunner für die letzten beiden Saisonspiele definitiv ausfallen und auch Manuel Prietl gelbgesperrt fehlen wird, ist das Trainerteam automatisch zu Änderungen im Gegensatz zum 2:0-Heimerfolg über den SC Paderborn gezwungen. So richtig in die Karten schauen ließ sich Arminias Trainer wie gewohnt nicht: “Mich hat aber zum Beispiel Tom Schütz auf der Rechtsverteidiger-Position sehr positiv überrascht. Ich lerne die Mannschaft ja auch jeden Tag besser kennen”, sagte Neuhaus abschließend, um dann Platz für Reinhold Yabo zu machen.

Arminias Mittelfeldspieler bekam gleich zum Anfang die Frage gestellt, ob man einen Spannungsabfall beim Bielefelder Team erwarten müsse, da der Klassenerhalt bereits in trockenen Tüchern sei. “Nein”, entgegnete Yabo, “wir wollen weiter punkten! Jeder von uns ist Fußballer genug und wir haben immer eine Eigenmotivation”, war seine klare Antwort. Dass das Bielefelder Team gegen Sandhausen aufgrund von Verletzungen und Sperren umgebaut werden müsse, bezeichnete Arminias Nummer 15 als normal – “gerade zum Ende der Saison sind solche Änderungen nichts Ungewöhnliches”.

Ungewöhnlich ist indes, dass sage und schreibe über 1.300 Bielefelder Fans die etwas beschwerliche Reise nach Sandhausen antreten werden. In den vergangenen Jahren waren es nie mehr als 500 schwarz-weiß-blaue Anhänger. Wohl ein Stück weit Anerkennung für die tollen Leistungen, die die Neuhaus-Elf in den vergangenen Monaten immer wieder ablieferte. Der Spannungsabfall macht sich also weder bei der Mannschaft noch bei den Arminia-Fans bemerkbar.

Weitere Aussagen von Neuhaus und Yabo gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV nimmt Fabian Klos Anlauf auf die Partie des 33. Spieltages:

Auf ArminiaClubTV gibt es die Pressekonferenz in voller Länge zu sehen:

 

Berichterstattung Sandhausen – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den SV Sandhausen.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 15:30 Uhr das Spiel beim SV Sandhausen live im BWT-Stadion am Hardtwald zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem BWT-Stadion am Hardtwald.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Sonntag)
  • Sky Sport News, “Die 2. Bundesliga”, 19:30 bis 21:15 Uhr (Sonntag)
  • Sport1, “Die 2. Bundesliga”, 19:30 bis 21:15 Uhr (Sonntag)
  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:00 Uhr (Montag)

Souveräner Sieg in Sandhausen

Im letzten Auswärtsspiel der Saison gelang dem DSC Arminia ein vollauf verdienter 3:0-Sieg beim SV Sandhausen.

Nach dem 2:0-Sieg im Nachbarschaftsduell gegen den SC Paderborn veränderte DSC-Cheftrainer Uwe Neuhaus sein Team auf vier Positionen. Für Cedric Brunner (verletzt), Julian Börner (aus dem Kader gestrichen), Manuel Prietl (Gelbsperre) und Jonathan Clauss (angeschlagen auf der Bank) spielten Tom Schütz, Brian Behrendt, Stephan Salger und Jóan Símun Edmundsson von Beginn an.

Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch die Gastgeber, die mit einem Punktgewinn den Klassenerhalt perfekt machen wollten. In der 3. Minute schoss Rurik Gislason einen Freistoß scharf vor das Tor, wo Jesper Verlaat an den Ball kam, jedoch nicht genügend Druck auf das Spielgerät brachte und es so neben das Tor bugsierte. Sandhausen hatte in der Anfangsphase mehr Spielanteile, doch erfolgreich waren die Arminen: In der 15. Minute wurde ein Schuss von Patrick Weihrauch abgeblockt und landete genau vor den Füßen von Fabian Klos, der noch einen Schlenker machte und dann mit einem Linkschuss gegen die Laufrichtung des Torhüters zum 1:0 für die Bielefelder einschoss. Es war das 17. Saisontor für Klos und sein 130. Tor insgesamt für Arminia.

Die Gastgeber zeigten sich jedoch keineswegs geschockt und legten sofort wieder den Vorwärtsgang ein. Andre Wooten (Kopfball, 16. Minute), Denis Linsmayer (Linksschuss, 17.) und Nejmeddin Daghfous (geblockt von Salger, 22.) schafften es jedoch nicht, DSC-Torhüter Stefan Ortega Moreno in Bedrängnis zu bringen. Auch ein Freistoß von Leart Paqarada (34.) verfehlte das Arminia-Gehäuse um einen guten Meter. Ganz anders die Bielefelder, die bei ihren wenigen Offensivaktionen extrem gefährlich waren. In der 34. Minute brachte Fabian Klos den eingelaufenen Jóan Edmundsson mit einem Lupfer in Position. Arminias Färinger überlupfte seinerseits SVS-Keeper Marcel Schuhen und schoss dann Richtung Tor, wo Aleksandr Zhirov den Ball wenige Zentimeter vor der Torlinie mit Bauch und Hand blockte. Arminias Reklamationen waren erfolglos, Schiedsrichter Arne Aarnink gab keinen Elfmeter. Im Gegenzug konterte der SVS über Daghfous, der sich den Ball jedoch zu weit vorlegte und so am aufmerksamen Ortega Moreno scheiterte.

Richtig gefährlich wurde es dann auch in der 37. Minute, als der ehemalige HSV-Profi Dennis Diekmeier von der rechten Seite flankte und Kevin Behrens seinen Kopfball aus kurzer Entfernung nur ganz knapp über das Tor platzierte. Die Gastgeber inklusive des Publikums im BWT-Stadion am Hardtwald wirkten zu diesem Zeitpunkt entnervt, angesichts der unbelohnten Angriffsbemühungen. Der Frust machte sich dann in der 39. Minute bemerkbar, als sich Gislason zu einem Revanchefoul an Stephan Salger hinreißen ließ. Warum Schiedsrichter Aarnink in dieser Szene auf die fällige Verwarnung verzichtete, blieb unbeantwortet.

Arminia antwortete auf seine Art und Weise und erhöhte in der 42. Minute auf 2:0. Einen verunglückten Abschlag von Schuhen nahm Andreas Voglsammer in der gegnerischen Hälfte auf und bediente nach einem 20-Meter-Lauf Reinhold Yabo, der das Leder per Linksschuss im Tor unterbrachte. Kurz darauf war Halbzeit, effiziente Bielefelder gingen mit einer 2:0-Führung in die Pause.

Im zweiten Durchgang übernahm der DSC dann vollends die Spielkontrolle und hätte in der 51. Minute beinahe den dritten Treffer erzielt. Edmundsson legte ab für den im Rückraum lauernden Voglsammer, dessen Schuss gepasst hätte, von einem Sandhäuser Abwehrbein aber noch zur Ecke abgefälscht wurde. Die Sandhäuser verzeichneten ihren Torschuss in Halbzeit zwei in der 62, Minute, doch der Versuch von Emmanuel Taffertshofer aus der Distanz ging neben das Tor. Knapper war es dann in der 68. Minute, als Linsmayer Gislason bediente, der Isländer den Ball jedoch ebenfalls neben das Tor setzte.

Die effektivere Mannschaft war weiterhin Arminia, das zeigte sich in der 71. Minute. Fabian Klos holte einen langen Ball aus der Luft und bediente Andreas Voglsammer, der sich halblinks gegen Jesper Verlaat durchsetzte und per Flachschuss das 3:0 für seine Farben erzielte. Damit hatte Arminia den Willen der Sandhäuser gebrochen und konnte die Partie souverän über die Runden drehen und die nächsten drei Punkte einsammeln. Am letzten Spieltag treffen die Arminen nun am kommenden Sonntag (15:30 Uhr) in der SchücoArena auf Holstein Kiel.

Stimmen zum Spiel

Das 3:0 hört sich einfach an, aber das war es überhaupt nicht. Wir haben versucht den Ball zu halten, aber das ist uns in den ersten zehn Minuten nicht gelungen, da haben wir nicht zu unserem Spiel gefunden. Wir haben dann etwas umgestellt, dann wurde es besser. Das 1:0 war wichtig für uns. Wenn man dann die Situation sieht, in der Sandhausen steckt, war es schwierig für sie mit dem Spiel umzugehen, damit haben wir dann etwas gespielt. Mit dem 2:0 war es dann noch nicht entschieden, aber Sandhausen musste viel riskieren. Nach dem 3:0 war es für die Zuschauer dann sicher langweilig, aber wir wollten den Ball halten und Sandhausen hat auf das Torverhältnis geachtet. Ich denke, dass der Sieg verdient war und drücke Sandhausen die Daumen, dass sie kommende Woche den Klassenerhalt packen.

Uwe Neuhaus

Wir sind eigentlich gut in das Spiel gekommen und ich habe erkannt, dass das Team gewillt war, die taktischen Vorgaben umzusetzen. Wir wussten, dass Bielefeld ein schwerer Gegner für uns wird, weil sie keinen Existenzdruck haben und dadurch noch dominanter agieren konnten. Wir wollten früh die Bälle gewinnen, aber auch die Balance halten. Das hat erst gut funktioniert, aber wenn man die Tore sieht, dann war das ein Spiegelbild unserer Leistung. Wir waren nicht auf der Höhe, um mehr zu erreichen. Die Partie war dann in ihrem Verlauf auch schwer zu coachen, weil wir auf das Torverhältnis achten mussten. Heute konnten wir einfach nicht unsere Leistung bringen, dann ist es normal, dass man hinterher läuft. Ich bin mir sicher, dass wir kommende Woche eine gute Reaktion zeigen werden.

Uwe Koschinat

Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen und es dann souverän nach hause gespielt. Es war wichtig nach dem 1:0 noch das zweite Tor vor der Pause nachzulegen. Wir wussten, dass es in der zweiten Halbzeit nochmal eklig werden kann, aber mit dem 3:0 war die Partie entschieden. Von mir aus kann es so weitergehen, aber wir haben ja nur noch ein Spiel.

Andreas Voglsammer

Wir haben natürlich ein paar Fehler gemacht, das ist normal – aber in der Summe haben wir ein gutes Spiel gemacht und sind hier sehr konzentriert aufgetreten. Bei meinem Tor habe ich gesehen, dass Vogi Tempo aufnimmt, ich habe dann den Laufweg gemacht und gesehen, dass ich ihn nur durch die Beine schieben konnte. Hintenrum haben wir es dann souverän zu Ende gespielt. Wenn man die Entwicklung des Vereins und des Teams in den letzten Monaten sieht, dann kann man sagen, dass gut gearbeitet wurde. So möchten wir weitermachen und noch mehr Konstanz in unsere Leistungen bringen.

Reinhold Yabo

Wir haben gezeigt, dass wir die Saison nicht herschenken, das sah schon sehr ordentlich aus. Wir haben es im Laufe der Partie gut gemacht gegen das Pressing von Sandhausen und den Ball gut hinten raus gespielt, von daher war es ein absolut verdienter Sieg für uns. Ich hoffe, dass jetzt gegen Kiel nochmal viele Leute ins Stadion kommen. Das ist ein attraktiver Gegner, wir sind gut drauf und können mit einem Sieg sogar noch einen Punkt mehr holen als in der vergangenen Saison.

Stefan Ortega Moreno

SV Sandhausen:
Schuhen – Diekmeier, Verlaat, Zhirov, Paqarada – Gislason (83. Vollmann), Taffertshofer (78- Zenga), Linsmayer, Daghfous (58. Müller) – Behrens, Wooten.

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Schütz, Behrendt, Pieper, Lucoqui – Yabo, Salger, Weihrauch – Edmundsson (78. Clauss), Klos (88. Brandy), Volgsammer (83. Staude).

Tore:
0:1 (15.) Klos, 0:2 (42.) Yabo, 0:3 (71.) Voglsammer.

Gelbe Karten:
-/Pieper, Salger

Zuschauer:
7.453