DSC Arminia Bielefeld -

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Fr., 05.10.2018 18:30 Uhr

VfL Bochum 1848(1)
DSC Arminia Bielefeld (0)

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Saisonverlauf wie eine Achterbahnfahrt

Als Robin Dutt den VfL Bochum vor dem 23. Spieltag der vergangenen Saison übernahm, befand sich der Verein in argen Abstiegsnöten. Wenige Monate später grüßten Dutt und seine Mannen von Platz sechs der Abschlusstabelle und avancierten zum Geheimfavoriten für die neue Spielzeit. Der bisherige Saisonverlauf gleicht allerdings eher einer Achterbahnfahrt.

Einer Auftaktniederlage gegen den 1. FC Köln folgten zehn Punkte aus vier Spielen, darunter ein berauschendes 6:0 gegen den FC Ingolstadt am fünften Spieltag. Dazwischen lag allerdings auch das bittere Pokalaus beim Regionalligisten Weiche Flensburg. Und seit eben jenem Kantersieg gegen die Fuggerstädter wartet der VfL seit nunmehr drei Spielen auf einen Dreier. Die letzten beiden Begegnungen zu Hause gegen Dresden (0:1) und in Heidenheim (2:3) wurden gar verloren. Die Anfangseuphorie, die den VfL zwischenzeitlich auf Rang drei spülte, dürfte verflogen sein.

Dabei wurde dem VfL vor der Saison von nicht wenigen Experten zugetraut, den prominenten Absteigern aus Köln und Hamburg im Kampf um die ersten Plätze Paroli bieten zu können – zu überzeugend waren die Auftritte gegen Ende der vergangenen Spielzeit. Verbunden wurde der Aufschwung vor allem mit dem Namen Robin Dutt. Der gebürtige Kölner impfte der verunsicherten Mannschaft, die im Saisonverlauf zuvor inklusive Interims-Coach Heiko Butscher drei Trainer verschlissen hatte, ein stabiles 4-2-3-1-System ein. Die Folge: Nur eine Niederlage aus den letzten elf Partien, inklusive einer Serie von vier gewonnenen Spielen.

Verlassen konnte sich der VfL damals wie heute auf Torjäger Lukas Hinterseer. Der Österreicher knipste in der vergangenen Saison 14 mal und steht auch in dieser Spielzeit schon wieder bei neun Scorerpunkten (fünf Tore, vier Vorlagen). Unterstützt wird er beim Toreschießen von den beiden Neuzugängen Tom Weilandt (drei Tore, zwei Vorlagen), der an Holstein Kiel ausgeliehen war, und dem vom RSC Anderlecht ausgeliehenen Silvere Ganvoula (zwei Tore). Noch keine Scorerpunkte hat der Anfang September aus der Vereinslosigkeit geholte Chung-yong Lee zustande gebracht. Der koreanische WM-Teilnehmer hat immerhin 79 Länderspiele für sein Heimatland auf dem Buckel und war in der vergangenen Saison noch für Chrystal Palace in der Premier League im Einsatz.

Defensiv vertraut Robin Dutt auf eine Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und Erfahrung. Neben dem bundesligaerprobten Tim Hoogland (33 Jahre) steht Jungspund Maxim Leitsch (20) in der Innenverteidigung seinen Mann. Beide verpassten in der noch jungen Saison noch keine Minute auf dem Rasen. Auf einen weiteren Leistungsträger muss der VfL gegen Arminia allerdings verzichten. Mittelfeldantreiber Anthony Losilla handelte sich in Heidenheim eine Gelb-Rote Karte ein und fehlt gesperrt. Ex-Armine Robert Tesche, vor der Saison von Birmingham City gekommen, muss sich also auf einen neuen Partner auf der Doppelsechs einstellen.

So oder so lässt das Spiel der Tabellennachbarn eine ausgeglichene Partie erwarten. Die Bilanz des Westfalenderbys spricht allerdings noch für Bochum. In 55 Spielen behielt der VfL in 22 Begegnungen die Oberhand. Dem stehen bei 17 Unentschieden 16 Arminia-Siege gegenüber. Optimistischer stimmt dagegen der Blick in die jüngere Vergangenheit. Beide Spiele der vergangenen  Saison konnte der DSC für sich entscheiden. Einem 2:0 in der SchücoArena folgte in der Rückserie ein 1:0-Auswärtserfolg. Saisonübergreifend wartet Bochum sogar schon seit sieben Partien auf einen Sieg.

Ein Gegner, “der Fußball spielen möchte”

Vor dem morgigen Auswärtsspiel beim VfL Bochum trafen sich Cheftrainer Jeff Saibene und Cedric Brunner mit den Vertretern der Presse, um über die Freitagspartie (Anpfiff: 18:30 Uhr) des 9. Spieltags zu sprechen.

Nach der bitteren 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln blickt Jeff Saibene positiv auf die kommende Auswärtsaufgabe in Bochum: “Wir wollen mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause gehen. Die letzten Wochen waren knackig für uns, aber die Mannschaft wird bereit sein.” Personell kann der Luxemburger bis auf Tom Schütz, Sven Schipplock und Nils Quaschner, die bereits die letzten Partien verletzungsbedingt ausfielen, aus dem Vollen schöpfen. Ob sich in der Startelf im Vergleich zum Köln-Spiel Änderungen ergeben, da wollte sich der Trainer noch nicht in die Karten schauen lassen.

Ziemlich sicher dabei sein wird Rechtsverteidiger Cedric Brunner. Der Schweizer Neuzugang konnte sich auf Anhieb einen festen Platz in der Viererkette des DSC erkämpfen. Saibene schätzt am 24-Jährigen vor allem seine Ball- und Passsicherheit. “Für sein Alter ist er sehr reif und strahlt eine gewisse Ruhe aus”, lobt der Coach. Auch privat ist Brunner gut angekommen in der neuen Stadt: “Ich wurde super aufgenommen von der Mannschaft und Bielefeld als Stadt gefällt mir auch echt gut.” Vom Meniskusriss, den er sich Ende August zugezogen hatte und der ihn für zwei Ligaspiele außer Gefecht setzte, ist der Schweizer vollständig genesen. “Ich habe keine Beschwerden mehr und bin wieder bei 100 Prozent.”

Angesprochen auf den Gegner warnten beide Beteiligten unisono. “Bochum hat in den letzten Wochen zwei Gesichter gezeigt. Die sind momentan wie eine Wundertüte”, erklärt Saibene. Trotz der mageren englischen Woche des VfL mit nur einem Punkt aus drei Spielen ist Cedric Brunner voll des Lobes über das von Robin Dutt trainierte Team: “Bochum gucke ich mir gerne an, die sind spielerisch auf einem guten Level.” Der Rechtsverteidiger hofft auf ein “super Spiel vor einer super Kulisse”. Dass mit  Bochum eine spielstarke Mannschaft auf Arminia wartet, wertet Brunner als ein positives Zeichen. “Es kommt uns entgegen, wenn der Gegner ebenfalls Fußball spielen will.” Auch Jeff Saibene glaubt an eine erfolgreiche Auswärtsfahrt: “Ich habe noch nie gegen Bochum verloren, auch wenn es immer enge Spiele waren.” Seit inzwischen sieben Spielen ist der DSC im Westfalenderby ungeschlagen. Morgen soll ein Achtes hinzukommen, damit Trainer und Spieler mit einem positiven Gefühl in die anschließende Länderspielpause gehen können.

Weitere Aussagen von Saibene und Brunner gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Anderson Lucoqui zum Spiel:

Berichterstattung Bochum – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den VfL Bochum.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Freitag um 18:30 Uhr das Spiel beim VfL Bochum live im Vonovia Ruhrstadion verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Vonovia Ruhrstadion.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Freitag)
  • Sky Sport News HD, “Die 2. Bundesliga”, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr (Freitag)
  • Sport1, “Die 2. Bundesliga”, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr (Freitag)

Arminia verliert unglücklich in Bochum

Trotz einer engagierten Leistung unterliegt der DSC einem effektiven VfL mit 0:1. Arminia scheitert zwei Mal am Pfosten.

Zum Auswärtsspiel beim VfL Bochum veränderte Cheftrainer Jeff Saibene im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln seine Mannschaft auf zwei Positionen. Arminia startete mit einer 3-5-2 Formation. Jonathan Clauss und Max Christiansen rückten in die Startelf – dafür saßen Andreas Voglsammer und Anderson Lucoqui vorerst auf der Bank. Patrick Weihrauch rückte wieder in den Kader und ersetzte Roberto Massimo.

Arminia kam vor 19.231 Zuschauern gut in die Partie und hatte nach nicht einmal zwei Minuten bereits die Riesenchance zur Führung. Nachdem Max Christiansen einen schönen Pass auf Jonathan Clauss spielte, stand der Franzose frei vor VfL-Torwart Manuel Riemann, scheiterte mit seinem Schuss aber am Bochumer Schlussmann. Der Abpraller landete bei Florian Hartherz, der ebenfalls im glänzend parierenden Riemann seinen Meister fand. Auf der Gegenseite hatte der DSC bei einem Freistoß aus dem Halbfeld Glück. Dieser landete über Umwege bei Tim Hoogland, dessen Schuss von einem Bielefelder Bein noch abgeblockt wurde (5.). Kurze Zeit später hatte der DSC dann weniger Glück. Nachdem sich Tom Weilandt auf der linken Seite gut durchsetzen konnte, stand er frei vor dem Bielefelder Tor. Mit seinem ersten Versuch scheiterte Weilandt noch an Stefan Ortega Moreno. Da der Abpraller aber auch bei ihm landete, hatte er schließlich keine Mühe den Ball aus kurzer Distanz über Ortega Moreno hinweg zu köpfen – 1:0 für den VfL (9.).

Der DSC schüttelte sich kurz und erspielte sich in den Folgeminuten zwei Eckbälle, die beide ungenutzt blieben. Doch auch der VfL blieb in seinen Offensivaktionen gefährlich. So konnte die DSC-Abwehr einen Schuss aus gefährlicher Position von Timo Perthel blocken (15.). In der 17. Minute hatte Arminia die nächste gute Möglichkeit. Nach einer guten Kombination über Hartherz und Edmundsson kam der Färinger zur Flanke, die Fabian Klos neben das Tor setzte. Bielefeld blieb dran und erspielte sich bis zur 23. Minute alleine sechs Ecken. Die nächste gute Aktion hatte Arminia dann in der 29. Minute, als Nils Seufert einen Ball auf Max Christiansen spielte, der diesen schlau auf Höhe des Sechzehners behauptete, hinter seinen Schuss von der Strafraumkante aber nicht genug Kraft bekam, sodass Riemann den Ball sicher fangen konnte. Trotz des Rückstandes spielte der DSC weiter beherzt mit und hatte deutlich mehr Ballbesitz als der gastgebende VfL. In der 32. Minute setzte sich Clauss auf der rechten Seite gut durch, flankte aber ein Stück zu lang für den am zweiten Pfosten lauernden Hartherz.

Es dauerte bis zur 36. Minute, ehe die Bochumer Fans einen weiteren Torschuss ihrer Mannschaft zu Gesicht bekamen. Perthel zog aus gut 20 Metern ab, setzte den Ball aber ein deutliches Stück neben das Bielefelder Gehäuse. Dennoch war es weiterhin der DSC, der das Spielgeschehen klar bestimmte. In der 39. Minute bekam Arminia nach Foul an Christiansen einen Freistoß aus guter Position zugesprochen. Diesen setzte Hartherz jedoch in die Mauer. Die letzte Aktion des ersten Abschnitts war ein weiterer Eckball Arminias, der ungenutzt blieb – so ging es mit einem 0:1 in die Kabine.

Zur zweiten Halbzeit wechselte der DSC einmal – Andreas Voglsammer ersetzte Christiansen und nahm auf dem Feld die Position von Edmundsson ein, der fortan im Mittelfeld agierte. Beide Teams brauchten eine Weile, um in den zweiten Abschnitt zu finden. So dauerte es bis zur 53. Minute, ehe es zur ersten Torannäherung kam. Die gehörte dem DSC in Person von Edmundsson, dessen Schuss aus 20 Metern abgefälscht wurde. Die daraus resultierende Ecke brachte nichts ein. Eine kleine Schrecksekunde hatte der DSC in der 55. Minute als Ortega Moreno nach einem Offensivfoul des ehemaligen Bielefelders Robert Tesche kurz behandelt werden musste. Er konnte das Spiel aber fortsetzen. Ortega Moreno war es auch, der nach einer knappen Stunde die beste Chance der zweiten Hälfte einleitete. Sein langer Abstoß landete bei Hartherz, der im Anschluss auf Voglsammer flankte. Der machte den Ball fest, drehte sich und setzte den Ball an den Pfosten. Da der Schuss abgefälscht wurde, gab es eine weitere Ecke für Arminia. Die landete über Umwege bei Clauss, dessen Schuss aus Strafraumhöhe von einem Bochumer Körper ebenfalls zur Ecke abgewehrt wurde.

Der VfL hatte in der 63. Minute seine bis dato größte Chance, als Tim Hoogland nach einem Freistoß den Ball ganz knapp über das Tor setzte. Arminia konnte sich zwei Minuten später eine weitere Chance erarbeiten, doch auch Fabian Klos traf das Tor mit einem schwierig zu nehmendem Kopfball nicht. Der Druck der Bielefelder wurde immer größer. Nach einer weiteren Ecke – getreten von Hartherz – setzte sich Kapitän Julian Börner im Duell mit seinem Gegenspieler durch und scheiterte mit seinem Kopfball am Pfosten (69.).

Der DSC hatte nun vollends die Kontrolle über das Spiel übernommen, musste bei den wenigen schnellen Gegenstößen des VfL aber weiterhin höllisch aufpassen. So setzte der Australier Robbie Kruse einen Schuss weiter über das Tor (70.). Keine Minute später hätte Edmundsson für den Ausgleich sorgen können, doch sein gefühlvoller Heber aus aussichtsreicher Position landete denkbar knapp neben dem Bochumer Tor, welches mittlerweile unter Dauerbeschuss stand. In der 76. Minute wechselte der DSC ein zweites Mal – Keanu Staude ersetzte Manuel Prietl. Drei Minuten später landete ein Schuss Nils Seuferts in den Armen von VfL-Schlussmann Riemann. Kurze Zeit später nahm Jeff Saibene seinen letzten Wechsel vor – Patrick Weihrauch kam für Jonathan Clauss in die Partie (81.).

Lukas Hinterseer, Top-Torschütze des VfL, hätte in der 82. Minute für eine Art Vorentscheidung sorgen können, sein Schuss landete aber am Außennetz. Eine Zeigerumdrehung später hatte Bochums Lee das 2:0 auf dem Fuß als er alleine auf Ortega Moreno zulief, der Koreaner setzte den Ball aber knapp neben das Tor – Glück für den DSC. In den Schlussminuten setzte Arminia mit langen Bällen alles auf eine Karte, wurde aber leider nicht mehr belohnt, sodass es bei dem schmeichelhaften 1:0 für den Gastgeber blieb. Dies lag auch daran, dass der eingewechselte Ganvoula auf Seiten der Bochumer mit einer Riesenchance an Ortega Moreno scheiterte. Nach der Länderspielpause geht es für Arminia mit einem Heimspiel am 20. Oktober gegen die SpVgg Greuther Fürth weiter.

Stimmen zum Spiel

Gerade in der ersten Halbzeit haben wir versucht, viele spielerische Lösungen zu finden. Einzig durch unsere Fehler haben wir die Bochumer ins Spiel eingeladen – dann wurden sie durch Konter natürlich gefährlich. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann mit der Brechstange versucht. Letztlich ist diese Niederlage sehr bitter. Wir müssen nun nach vorne gucken und dann schnell wieder punkten.

Stephan Salger

Wir haben sehr unglücklich verloren. Das ist schon bitter. In der ersten Halbzeit waren wir sehr stark und schenken uns das Gegentor quasi selbst ein. Dazu kam dann auch das Pech bei unseren Alu-Treffern. Eigentlich haben wir es heute gut gemacht, aber es hat vielleicht das letzte Quäntchen gefehlt. Die Niederlage ist nicht verdient, wird uns aber auch nicht umwerfen. Wir müssen es positiv und als Lernprozess sehen.

Florian Hartherz

Heute hatten wir eine Vielzahl guter Möglichkeiten, haben es jedoch leider vergessen, das Tor zu machen. Das ist sehr frustrierend. Wir haben viel Aufwand betrieben, der mindestens einen Punkt verdient gehabt hätte. Köln war vergangenes Spiel nicht unsere Kragenweite, heute war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem ich uns vorne gesehen habe. Umso bitterer ist es natürlich am Ende. Wir müssen und werden die Niederlage aber schnell verarbeiten.

Fabian Klos

Es zieht sich leider wie ein roter Faden durch die letzten Spiele. Wir kriegen Komplimente für die Art und Weise wie wir spielen, belohnen uns aber nicht mit Punkten. Das ist dann irgendwann auch kein Pech mehr, sondern hat auch etwas mit Qualität zu tun. Beim 0:1 stellen wir uns hinten katastrophal an und auch vorne hat uns in den entscheidenen Momenten das Quäntchen gefehlt. Was ich meiner Mannschaft nicht vorwerfen kann ist, dass sie es nicht versucht hätte. Wille, Einsatz und Laufbereitschaft waren da, aber das bringt uns leider keine Punkte.

Jeff Saibene

Es war interessant zu sehen, dass beide Mannschaften ihre Taktik vor dem Spiel geändert haben. Zum Glück hatten wir heute eine gute Anfangsphase, in der wir in Führung gehen konnten. In der Halbzeit haben wir einige Dinge geändert, da Bielefeld im ersten Abschnitt immer wieder flanken konnte. Die zweite Halbzeit war geprägt von langen Bällen, bei denen man immer Gefahr läuft, hinten einen zu kriegen. Heute haben wir es aber – im Gegensatz zu den vergangenen Spielen – geschafft, in den engen Schlussminuten für Entlastung zu sorgen. Bielefeld war feldüberlegen, das Glück war auf unserer Seite. Trotzdem bin ich zufrieden, weil wir so einen Sieg nach einer eher unglücklichen englischen Woche mal gebraucht haben.

Robin Dutt

VfL Bochum:
Riemann – Celozzi, Gyamerah, Hoogland, Perthel – Tesche – Kruse (87. Ganvoula), Maier (67. Janelt), Lee, Weilandt (90. Baack) – Hinterseer.

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner, Börner, Salger – Clauss (81. Weihrauch), Christiansen (46. Voglsammer), Seufert, Prietl (76. Staude), Hartherz – Klos, Edmundsson.

Tor:
1:0 (9.) Weilandt.

Gelbe Karten:
Lee/Clauss, Brunner, Edmundsson

Zuschauer:
19.231